Blog für Outdoor- und Actionhungrige

Pain(t)ball Event in Achern

Painball Achern

Als Adrenalin und Teamsportart macht ein Painballevent wirklich viel Laune. Die Teilnehmer müssen mind. 18 Jahre alt sein, sich in einer guten konditionellen Verfassung befinden und keine Angst vor fetzenden Einschlägen mit anschließend erwachsenen blauen Flecken haben :)

Nachdem man den Beitrag von 55,00€ (!) geleistet hat, mit dem man zeitlich unbegrenz die Felder nutzen kann, bekommt man Markierer (Painballgun), Maske und 500 Painballs ausgehändigt. Wer noch einen Zehner drauf legt, der kann zusätzlich im Woodland sein Unwesen treiben.

Der Guide gibt der Gruppe eine Einführung in die Regeln des Spiels. Es werden einige sicherheitsrelevanten Facts ausgetauscht, die es einzuhalten gilt – ansonsten gilt die strenge Regel das Gelände zu verlassen. Hier geht es um die Sicherheit der Spieler, besonderst auch um das Augenlicht das euch flöten gehen kann wenn die Maske auf dem Spielfeld abgenommen wird oder eine Knarre außerhalb des Spielfeldes abgefeuert wird. Die Konsequenz des Platzverweises ist demnach mehr als begründet.

Paintball Achern bietet 9 Spielfelder mit abwechlungsreichen Szenen. Neben aufgeblasenen Kunstoffdeckungen gibt es auch authentische Umgebungen zwischen Autos, Fässern & Co, wie z.B. dem Backyard Feld – das uns übrigens am besten gefallen hat.

Das Woodland ist mit 15.000qm² das größte Spielfeld (gleiche größe wie alle anderen 8 Felder zusammen). Das Spielfeld ist wirklich sehr groß, weswegen bei kleineren Gruppen nach Absprache auch in 2 Bereiche eingeteilt werden kann. Der mittlere Graben dient hier als Abgrenzung. Leider gibt es nur einen Eingang, Überschneidungen sind demnach nicht ausgeschlossen. Für uns hat sich die Investition von 10,00€ nicht gelohnt. Das Woodland war wirklich sehr dicht bewachsen, wobei man ständig an irgendwelchen Dornen oder Kletterpflanzen hängen geblieben ist. Eine gute, stabile Kleindung ist hier ein must have! Dünne Longssleeves oder sogar kurze Hosen sind hier defititiv fehl am Platz. Solche Tipps hätten wir uns eigentlich von unseren Guide gewünscht, dann hätten wir uns die gesamt 80,00€ sparen können. Nach 10 Minuten hats uns gereicht und wir sind wieder zu anderen Bereich gewechselt.

Huguenau Paintball im französichen Elsaß hat das “Woodland” übrigens elegenter gelöst. Hier wurden auch Stämme etc. deckungskompatibel platziert was für meinen Geschmack deutlich mehr Spass macht. Das Feld ist auch nicht so überdimensional groß wie in Achern, sprich auch für kleinere Gruppen kompatibel.

Ingesamt hat Paintball Achern jeodch gut abgeschnitten. Für regelmäßige Wochenendevents muss man jeodch recht tief in die Tasche greifen. Hier lohnen sich regelmäßige Events bei denen der ein oder ander Euro gespart werden kann. Hervorzuheben ist, dass Paintball Achern täglich rund um die Uhr geöffnet hat – vorherige Anmeldung vorausgesetzt. Ihr könnt demnach auch Schlachten bei völliger Dunkelheit oder in der Dämmerung organsieren. Auf der Homepage gibt es als Leckerbissen auch regelmäige Events bei Vollmond.

Bei Paintball-Haguenau kommt man übrigens günstiger davon. Wer von der Anfanhrt her nicht mehr für Spirtpreise drauf zahlen muss, der zahlt 40,00€ für 2 Stunden und 500 Balls. Das sind 15,00€, also rund 20% Ersparnis gegenüber Achern. Hier ist die Zeit zwar auf zwei Stunden begrenzt aber länger halten die meisten bei dieser Sportart ohnehin nicht durch. Darüber hinaus ist die Crew in Haguenau bez. den Zeiten sehr kulant.

Weitere Details zu Paintball Achern findet ihr auf der paintball-achern.de”>offiziellen Homepage. Den französiche Anbieter findet ihr hier.

Anbei ein Video das euch das ganze noch mal live zeigt :)



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