Juni 10th, 2010 Dave

Sofern man nicht speziell zum Fotografieren unterwegs ist, machen gerade im Sportbereich Schnappschüsse den Großteil der Aufnahmen aus. Hierbei greift man sehr gerne auf Automatikfunktionen bzw. spezielle Szenenmodis der Kamera zurück. Für gewöhnlich steht ein vollautomatisches Setting zur Verfügung und zusätzlich vordefinierte Settings für Landschaften, Nahaufnahmen und letztendlich für schnell bewegende Objekte, wie etwa beim Sport oder beim Fotografieren von Tieren.
Lohnt sich für diesen Einsatzzweck die Anschaffung einer DSLR (Digitale Spiegel Reflex) oder reichen hier Kompaktkameras völlig aus? Kann man mit einer DSLR im “Schnappschussbereich” mehr Qualität raus holen? Sind Unterschiede überhaupt bemerkbar? Wie gut sind kompakte Kameras der Oberklasse im Vergleich zu kostengünstigeren Modellen? Kann man bei “Couch Fotosessions” am TV oder Laptop Unterschiede von DSLR Aufnahmen zu gewöhnlichen Kompakt-Aufnahmen feststellen? Genau mit diesen Fragen setzt sich dieser Bericht auseinander.
Testumgebung
Aus der DSLR Mannschaft geht die Canon EOS-450 mit dem Kit Objektiv ESF18-55 an den Start. Die Oberklasse markiert die aktuell mit am besten getestete Kompaktkamera Panasonic Lumix TZ10. Als Schlusslicht dient das Modell Panasonic Lumix TS1, die sich übrigens im Outdoorbereich sehr wohl fühlt, da sie stoß- und wasserfest ist. Alle Aufnahmen wurden innerhalb eines Zeitfensters von 2-3 Minuten erstellt um große Unterschiede bei Lichtverhältnissen zu vermeiden. Daneben wurden alle Aufnahmen von der gleichen Position auf einem Stativ getätigt. Genutzt wurden ausschließlich die verschiedenen Automatikprogramme der Kameramodelle. Durch verschiedene Objektive der Kameras ist der Bildauschnitt nicht immer der gleiche. Die Bilder wurden so zugeschnitten das sie vom Motiv her vergleichbar sind.
Die Ergebnisse wurden objektiv und ohne jegliche Hilfsmittel wie Histogramme o. ä. bewertet. Einzelne Beurteilungen, wie z.B. zur Farbintensität, liegen im Auge des Betrachters.
Testszenario 1 -Vollautomatik-

Einstellungen: Alle Kameras wurde auf Vollautomatik gestellt, wobei sich die Panasonic Geräte für den Landscape Modus entschieden haben. Die EOS verrichtete ihre Arbeit im Normal Modus.
Beurteilung: Leider kann man bei teilweise bewölktem Himmel keine gleichmäßige Belichtung garantieren. Die Farben der DSLR Aufnahme wirken blass und die Bäume im Hintergrund sehr verwaschen, sie bildet auch das Schlusslicht im Test. Das TS1 Bild ist im Vergleich zur TZ10 besser beleuchtet, die Bikes wirken hierbei farbintensiver. Der Himmel hat bei beidem Kameras die gleiche schöne Blau. Im Hintergrund ist zu bemerken, dass die Bäume bei der TS1 verwaschener dargestellt werden als bei der TZ 10. Bei gleicher Beleuchtung ist von gleicher oder höher wertiger Farbwiedergabe der TZ10 zu rechnen.
Fazit: Die DSLR schneidet in diesem Testszenario am schlechtesten ab. Die TS1 mischt die Farben am besten ab, wobei die TZ10 schärfer zeichnet. Gleiche Belichtungsbedingungen können nicht garantiert werden, weswegen eine klare Aussage bez. Farbwiedergabe von TS1 und TZ10 in diesem Testszenation schwierig ist.
Details: TS1(ISO80,F3.30,S1/500), TZ10(ISO125,F4.00,S1/320), EOS(ISO200,F9.93,S1/256s)
Testszenario 2 -Landscape Modus-

Einstellungen: Alle Kameras wurden auf den Landscape Modus eingestellt.
Beurteilung: Die EOS belichtet in diesem Bild zu hoch, desw. erscheinen die Farben etwas blass. Wobei trotz etwas höherer Belichtung die Bäume auf der linken Seite nicht besser dargestellt werden als bei den anderen Kandidaten (Tipp: Im Zweifelsfall eher unterbelichten, da hier am PC noch nachjustiert werden kann). Das TS1 Bild wirkt farblich sehr kraftvoll. Die TZ10 macht bez. der Schärfe das Rennen – der Feldweg malt gegenüber der “Konkurrenz” die besten Konturen.
Fazit: Die teuerste Kamera im Testumfeld macht den schlechtesten Eindruck. Zu hell belichtet, Konturen teilweise unscharf. Die TZ10 zeichnet das schärfste Bild, wobei die TS1 in der Schärfe etwas nachlässt aber farblich kräftiger ist.
Details: TS1(ISO80,F10.30,S1/200), TZ10(ISO80,F5.60,S1/500), EOS(ISO100,F10.00,S1/250)
Testszenario 3 -Sport Modus-

Einstellungen: Alle Kameras wurden auf den Sportmodus eingestellt
Beurteilung: Leader auch hier ganz klar die TZ10 – sie zeigt das klarste Bild, auch der Hund wird im Vergleich zu den anderen Modellen viel schärfer gezeichnet. Die TS1 bildet mit einem starken Bildrauschen das Schlusslicht. Die EOS450 arbeitete im “Action-Programm” lediglich mit einer Verschlusszeit von 1/400, was die qualitativ relativ schlechte Zeichnung des Hundes erklärt. Bei möglichen Verschlusszeiten bis 1/4000 und guten Ergebnissen bei höheren ISO Werten für mich unverständlich. Im manuellen Modus kann man bei der DSLR hier einiges mehr an Qualität erziehlen (was für alle Testszenarien gilt).
Fazit: Auch hier überzeugt die EOS 450 nicht. Die TS1 bildet das Schlusslicht wobei die TZ10 das Feld klar anführt.
Details: TS1(ISO200,F3.30,S1/500), TZ10(ISO250,F3.30,S1/500), EOS(ISO400,F5.00,S1/400)
Testszenario 4 -Nahaufnahme mit Blitz-

Einstellungen: Nahaufnahmen + Blitz
Beurteilung: EOS450 und TZ10 liegen in der Qualität vorne, das Bild ist klarer und schärfer. Im Nahaufnahmen Modus wird deutlich wie stark die EOS hier mit ihren Möglichkeiten bez. den Blendenwerten spielt – das ist mit einer Lumix nicht möglich. Wer Ergebnisse wie beim TZ10 Modell sehen möchte, muss mit dam AV Modus (Zeitautomatik) arbeiten, dann kann der Kaktus von vorne bis hinten scharf gezeichnet werden.
Fazit: Zu geringe Blendenwerte der EOS zeichnen die hinteren Bereiche bereits verschwommen. Dies kann bei entsprechenden Motiven jedoch auch gewollt sein, ansonsten muss hier auf den mauellen Modus geschaltet werden. Von der Qualität her führt sie das Feld an. Die TZ10 macht einen sehr guten Eindruck wobei die TS1 mit geringem Abstand das Schlusslicht bildet.
Details: TS1(ISO100,F3.30,S1/30), TZ10(ISO100,F3.30,S1/30), EOS(ISO400,F4,00,S1/60)
Testszenario 5 -Landschaft Abendlichtaufnahme-

Einstellungen: Alle Kameras arbeiten im Landscape Szenenmodus
Beurteilung: Bei der TS1 wird bei schwierigen Lichtverhältnissen starkes Bildrauschen sichtbar. Wobei das Bild dennoch eine bessere Qualität als das mangelhafte Ergebnis der EOS bietet. Das teuerste Modell im Test belichtet über, wobei in hellen Bereichen Strukturen fast völlig verloren gehen. Die TZ10 zeigt insgesamt ein gutes, ausgewogenes Bild.
Fazit: Auch hier enttäuscht die EOS450 völlig. Das Bild erscheint bereits auf den ersten Blick deutlich schlechter als beide Panasonics. Das kostengünstigste Modell hat mit der Dämerung zu kämpfen, kann hierbei nicht genügend Licht sammeln und produziert starkes Rauschen. Die TZ10 überzeugt bereits auf den ersten Blick – klares Bild, schöne Farben.
Details: TS1(ISO400,F3.30,S1/30), TZ10(ISO320,F3.30,S1/30), EOS(ISO800,F5,60,S1/25)
Gesamt Fazit
Sehr überraschend wie schlecht die teuerste Kamera im Testumfeld zum Teil abschneidet. Wobei der Fokus beim Erwerb einer DSLR sicher nicht im Automatikmodus liegt, könnte man erwarten auch hier akzeptable Ergebnisse zu erzielen. Dies ist leider oftmals nicht der Fall.
Mit einer Kompaktkamera um die 300€ ist der Hobbysportler sehr gut beraten und oftmals sogar besser bedient als mit einer DSLR. Neben klaren Vorteilen im Gewicht und der Größe erziehlt man im “Schnappschussbereich” bei den Testkandidaten mir dem kompakten Wunderkind sogar bessere Ergebnisse. Wer das Fotografieren zu einem seiner favourite Hobbys machen möchte, der hat mit einer Spiegel-Refelx den größeren kreativen Spielraum. Mit viel Zeit- und Geduldinvestition können dabei Ergebnisse erziehlt werden, die sich von Kompaktkameras abheben.
Für den qualitätsbewussten Gelegenheitsfotograf reicht eine gute Kompaktkamera meistens völlig aus. Bei Geräten aus der Oberklasse hat man auch hier gewisse Spielräume in Form von manuellen Blenden- und Verschlusszeiten oder selbst definierbaren ISO Settings. Daneben punkten sie gegenüber kostengünstigeren Modellen ebenso mit schnelleren Reaktionszeiten, geringeren Bildrauschen oder Gimmicks wie GPS.
Ich persönlich trenne mich bereits zum zweiten mal von meiner DSLR, da ich viel unterwegs bin und meistens leider keine Zeit für längere Fotosessions investieren kann. Der Schnappschussanteil liegt demnach bei ca. 90%, wobei ich beim Umsteigen auf eine “Reisekamera” auch nicht auf gewisse kreative Spielräume verzichen möchte, Stichwort “manuelle Settings”. Daneben sind Qualitätsunerschiede quasi nicht zu erkennen bzw. im Automatikmodus besser als bei einer EOS450. Wer nicht professionell fotografiert und dennoch sehr gute Bilder schießen möchte, dem sei eine TZ10 ans Herz gelegt. Neben guten Bildern macht sie übrigens auch HD Filmaufnahmen.
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April 20th, 2010 Dave
Anbei ein Testbericht eines Lesers – danke Harry für deine Zeit diesen Artikel zu verfassen
Im Sommer 2009 habe ich mich entschlossen, mir Trekkingstöcke zu zulegen. Interessant waren diverse Testberichte, in denen dem Nutzer eine Entlastung des Körpergewichts von bis zu 10kg zugute kommen soll, greift dieser auf dieses Hilfsmittel zurück. Mit vollgepacktem Rucksack zum eigenen Körpergewicht eine Überlegung wert.
Mit ausschlaggebend für dieses Produkt war das Griffstück. Da ich schnell feuchte Handinnenflächen bekomme, schieden glatte Griffe aus. Die offenporige Schaumstoffmischung bei diesem Produkt sollte laut Hersteller auch schweißabsorbierend sein.
Das Griffstück ist außerdem mit einer Sicherheitsschlaufe ausgestattet. Diese lässt sich leicht auf die gewünschte Länge einstellen. Außerdem ist dieser 3-teilige Teleskopstock laut Herstellerangabe für ein Gewicht von bis zu 140kg ausgelegt. Für mein Gewicht von unter 80kg also völlig ausreichend. 
Im unteren Teil des Stocks ist außerdem ein Dämpfungssystem integriert, welches die Aufprallenergie aufnehmen und absorbieren soll. Muskeln, Bänder und Gelenke werden dabei entlastet. Knie und Hüftgelenke werden auch geschont.
Im zusammen geschobenen Zustand ist der Stock nur 68cm klein und lässt sich gut an eine evtl. Vorrichtung am Rucksack befestigen. Die max. Länge ist 145cm. Bei 182cm Körpergröße habe ich die max. Länge aber bei weitem nicht ausgenutzt. Selbst 195 cm Riesen kommen damit gut klar.
Die Größe des Griffstücks beträgt insgesamt 15cm. Der Schlaufendurchmesser etwa 14cm.
Reicht aber locker auch für große Hände. Bei einer Handschuhgröße von 8 ½ hatte ich noch viel Spielraum für eine Schlaufenverlängerung.
Der Hersteller gibt das Gewicht der Stöcke mit 550 Gramm an. Nach meiner Waage komme ich pro Stock auf ein Gewicht von 254 Gramm. 
Kommen wir zum Praxistest:
Das Griffstück liegt auch noch nach vielen Kilometern gut und Sicher in der Hand. Auch bei großer Wärme rutschen die Hände nicht von den Griffen. Dank des Thermomaterials wirken die Griffe auch bei Kälte nicht kühl, sondern neutral. Einfach nur angenehm.
Etwas gewöhnungsbedürftig ist anfangs das Dämpfungssystem im unteren Teil des Stocks.
Bei Steigungen fällt es schon auf, da man mehr Gewicht auf den Stock legt. Der Stock gibt etwas nach.
Ist aber nicht weiter von Bedeutung. Störend fand ich nur die lauten Geräusche des Stocks auf hartem Straßenbelag. Die Hartmetallspitze macht schon lärm. Bei Bedarf lassen sich Gummischuhe für die Spitze nachordern.
Das Einstellen der Stöcke auf die gewünschte Länge, stellt auch keine Herausforderung an den Nutzer dar.
Die unteren beiden Teleskope verfügen über jeweils eine gut lesbare Zentimeterangabe. 
Überzeugend war der Test bei einer für mich schwierigen Wanderstrecke, 2008 ohne Hilfsmittel, 2009 mit Trekkingstock. Die zurückgelegte Entfernung bis zur ersten Pause konnte um einiges erweitert werden.
Insgesamt braucht man weniger Pausen. Auch der Pulsschlag ging mit Stöcken nicht “durch die Decke”.
Wer an hohem Blutdruck leidet, kaputte Knie hat, oder sogar über künstliche Gelenke verfügt, kann seine Leistung mit dem richtigen Stock verbessern und sich zusätzlich schonen. Aber auch völlig gesunde Sportler werden durch Trekkingstöcke deutlich entlastet. Bei günstigeren Modellen, vielleicht sogar aus dem Discounter, fehlen verstellbare Stocklängen, durchdachte Sicherheitsschlaufen und/oder qualitativ gute Materialien die z.B. schweisabweisend wirken. Der Preis von ca. 100 Euro ist für mich demnach keine Fehlinvestition.
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April 5th, 2010 Dave

- Ein Tool für alle Sportarten
- Lite Version kostenlos
- Praktisch und durchdacht
- Für Professionals (evtl) zu ungenau
Wer seine Trainingsfortschritte dokumentieren möchte und ein iPhone sein eigen nennt, der kann sich mit RunKeeper die Anschaffung weiterer Hardware sparen – vorausgesetzt man nimmt es mit den Distanzwerten nicht zu genau.
Überblick und Anwendung
RunKepper zeichnet bereits in der kostenlosen Lite Variante Trainingsfortschritte mit dem GPS Empfänger des iPhones auf. Das bedeutet aber auch, dass bei eingeschränkter Sicht zum Himmel, die Aufzeichnung zum Teil stark beeinträchtigt werden kann oder überhaupt nicht möglich ist (Details zum GPS Empfang siehe GPS FAQ). Für diesen Fall lassen sich Trainingsfortschritte auch manuell ins Gerät eingeben. Möchte man z.B. Trainingseinheiten in Umgebungen ohne GPS Empfang, wie z.B. Fitnesscentern, fest halten, ist dies über die manuelle Eingabe möglich. Für diese Zwecke lassen sich auch Fitnessgeräte (GYM Equipment) wie z.B. Laufband, stationäres Bike, etc. auswählen.
Der Name “RunKeeper” lässt annehmen, dass die Software ausschließlich für Läufer konzipiert wurde – weit gefehlt. Es kann zwischen 12 verschiedenen Activity Types ausgewählt werden. Von Running über Hiking zu Skating oder Mountainbiking. Wenn euer Sport nicht mit aufgeführt ist, kann hierfür “Other” ausgewählt werden. Die ausgewählte Aktivität wirkt sich auf die Berechnung der verbrauchten Kalorien aus die am Ende einer Aufzeichnung mit angezeigt werden.
Wenn alle Einstellungen vorgenommen sind, kann die Aufzeichnung durch Start Activity auf dem iPhone oder iPod Touch gestartet werden. In der Pro Version lassen sich während des Laufs Audio Cues (Audio Ausgaben mit Trainingsdetails) oder selbst definiert Interval Workouts (z.B. nach 10km oder 30min entsprechende Details zur Aktivität) ausgeben – diese aktuell aber nur in englisch – so wie auch der Rest der Software selbst. Die Fortschritte werden in sehr guter Qualität wiedergegegeben und können auch nach eigenen Wünschen konfiguriert werden – z.B. jeden Kilometer, bei Unterschreitung seiner Ziel Durchnittsgeschwindigkeit, nach 10 Minuten, u.s.w. Zuvor gestartete iPod Musik läuft während der Aufzeichnung problemlos weiter. In der Pro Version können im iPod vordefinierte Playlists RunKeeper intern ausgewählt werden. Bein eingehendnen Anrufen während des Workouts, wird die Aufzeichnung pausiert und nach einem automatischen Restart von RunKeeper wieder aufgenommen. Die Aufzeichnung lässt sich selbstverständlich auch manuell pausieren. 
Zum Ende einer Aktivität kann die Aufnahme durch Stop Activity beendet werden. Im Ergebnis werden zurück gelegte Strecke, Dauer, verbrauchte Kalorien und Kilometer pro Minute (Pace) ausgegeben. Auf der zweiten Seite wird der GPS Track direkt auf der Karte angezeigt – praktisch. Der Track kann abschließend zu RunKepper.com hochgeladen werden. Hierfür muss zuvor ein Account erstellt werden, den ihr direkt über die App anlegen könnt. Hierfür einfach Mailadresse + gewünschtes Passwort eingeben. Wie gewohnt muss der Account in der automatisch gesendeten Mail bestätigt werden.
Eure hochgeladenen Tracks können jetzt online auf RunKeeper.com, Twitter und/oder Facebook (direkte Schnittstelle auf RunKeeper HP) dem Rest der Welt zur Verfügung gestellt werden. Ihr könnt eure Fortschritte aber auch privatisieren und für euch behalten. Auf RunKepper.com könnt ihr direkt auf alle synchronisierten Activities zugreifen, diese einzeln analysieren oder im gesamten Überblick über Wochen oder Monate hinweg darstellen. Wer sich die Übersicht in der Praxis anschauen möchte, kann sich mein Profil in der Blog Rubrik Ziel anschauen. Ich benutze Runkeeper für die Aufzeichnung meiner gesamten sportlichen Aktivitäten. Mit einem Klick wird mein Fortschritt incl GPS Track, Höhendaten, Bildern, etc. online gestellt, das Twitter Wordpress Plugin informiert zusätzlich über den neusten Stand – klasse! Gegen 5,00$ im Monat lassen sich weitere Auswertungen fahren, was ich nicht gerade günstig finde. Die standard Version reicht mir hierbei völlig aus.
Wenn ihr euer iPhone oder iPod Touch mal vergessen habt, können Tracks auch sehr komfortabel manuell online angelegt werden. Hierzu kann in euerem RunKeeper Dashboard die zurückgelegte Strecke in Google Maps eingezeichnet werden – das funktioniert incl. Kilometerangabe wirklich überraschend gut. Die Tracks können aber auch ohne Einzeichnen über die Eingabe der entsprechenden Activitydetails erfolgen.
Über den Memberbereich auf RunKeeper.com könnt ihr die Tracks auch gleich für Google Maps als KML File (Dateiendung musste man nach Download noch selbst vergeben) oder für weitere Analysen als GPX File exportieren.
Während der Aufzeichnung des Tracks können auch Bilder aus der App geschossen werden, die dann eurem Tracks an der GPS Position automatisch hinzugefügt werden. Die Bilder können dann direkt auf der Homepage im Track angeklickt und angeschaut werden – man sieht also genau an welcher Stelle der Schnappschuss getätigt wurde – klasse
Die Aufnahmen werden übrigens deneben auch in eurer iPhone Bibliothekt abgelegt.
Da es für das iPhone kein Pulsmessgerät gibt, können Daten von diversen Pulse Modellen importiert werden. In der aktuellen Pro Version 2.2 sind folgenden Modelle kompatibel: S510, S520, S610, S610i, S625i, S625x, S710, S710i, S720, S720i, S725, S725x, S810, S810i * CS400, CS600 * AXN500, AXN700 * RS400, RS400sd, RS800, RS800sd, RS800G3, RS800CX.
Genauigkeit und Vergleich mit anderen GPS Geräten
Im Vergleich mit einem professionellen GPS, dem Garmin eTrex Vista HCX, werden die Unterschiede der GPS Empfangsqualität bemerkbar. Die App (und/oder der iPhone GPS Empfänger) neigt bei diversen Aktivitäten dazu etwas mehr anzuzeigen als tatsächlich zurückgelegt. Bei einem Direktvergleich einer MTB Strecke wurde im ersten Durchlauf von der App 4,92km angezeigt, wobei der Garmin eTrex Vista 4,5km angezeigt hatte, der zweite Test ergab 4,5km zu 4,06km. Das wären ca. 10% Abweichung – was nicht ohne ist. Bei einem weiteren Test bei einer Bergwanderung das gleiche Bild -> das GPS zeigte 7,66km an, wobei RunKeeper 9,04km anzeigte. In einem Test leistete sich RunKeeper sogar einen Ausreißer, wobei plötzlich 15 Kilometer mehr angezeigt wurden und der Track in eine völlig andere Richtung zeigte. Der Rest der Strecke wurde aber weiterhin korrekt angezeigt. Evtl. lag es an einem entgegen genommenen Anruf während der Aufzeichnung – konnte im Nachhinein aber nicht reproduziert werden. Bei solchen Ausrutschern kann die Strecke aber im Nachhinein problemlos im online Member Bereich ausgebessert werden. Beide Geräte waren bei den Tests senkrecht im Rucksack verstaut, W-LAN war ausgeschalten, Mobilffunk jedoch aktiviert. Evtl. der Grund der unterschiedlichen Werte? Weiter Testergebnisse siehe unter Updates weiter unten!
Akkubelastung
Mein iPhone ist aktuell 15 Monate alt, sprich die Akkuleistung sollte nicht mehr dem von neueren Geräten entsprechen. Bei ausgeschaltetem W-LAN und deaktivierter SIM hat der Akku 4 Stunden gehalten. Während der Wandertour wurden 3 Bilder aus der App geschossen und zusätzlich ca. 8x das Display bez. Streckendetails kontrolliert. Dafür das mein iPhone nicht mehr das jüngste ist, kann sich die Akkubelastung durchaus sehen lassen. Das Runkeeper Team optimiert bei Updates auch an der Akkubelastung. Erst in der letzten Woche wurde bei einem Release verbesserte Akkubelsatung mit angekündigt.
Fazit und weiteres
Positiv hervorzuheben ist die Pflege des Produktes ansich. Updates releasen regelmäßig – gerade gestern erhielt ich ein Update welches diverse “Battery-Tweaks” installierte um den Akku mehr zu schonen. Der Support in Form eines Forums auf runkeeper.com ist sehr aktiv – klasse! …aber auch hier -> english only.
Es scheint als hätte das RunKepper Team an alles gedacht. Wem das Mitführen eines Gerätes in der Größe des iPhones bei seinen sportlichen Aktivitäten nicht stört und etwas Ungenauigkeit in Kauf nehmen kann, der hat einen wirklich durchdachten und motivierenden Begleiter mit an Board. Mit speziellen iPhone Sport Bags mit denen man das Gerät am Arm fest machen kann, fällt das Mitführen übrigens nach kurzer Eingewöhnung pratkisch nicht mehr auf. Leider saugt die App bei diversen Aktivitäten wohl sehr stark am Akku des Gerätes, was sich durch Zweitakkus jedoch aushebeln lassen könnte. Die App bietet bereits in der freien Version alle was man für das Aufzeichnen seiner Aktivitäten benötigt. Mit 7,99€ Investition erhält man die Vollversion die mit Audio Ausgaben während des Laufs unterstützt und motiviert, ähnlich wie beim NikePod System. Wer die genannten Abstriche in Kauf nehmen kann, der ist mit der Software gut beraten. Praktisch, einfach und funktionell. Runkeeper steht ab heute neben iPhone und iPod Touch Usern auch für Android Handys zur Verfügung. 
Update: Nach Prüfung der GPS Tracks bin ich mir unschlüssig welches Gerät jetzt die genaueren Daten geliefert hat. Nach dem checken diverser Spots die wir mit dem MTB gefahren sind, muss ich sagen, dass der Track des iPhones eher passt als der des Garmin eTrex Vista. Sprich die Genauigkeit des Systems oder besser der Systeme muss nochmals genauer geprüft werden um definitiv eine Aussage treffen zu können wie (un)genau RunKeeper in Kombination mit dem iPhone ist – to be continued! Im letzten angehängten Screenshot hier im Beitrag kann die Aufzeichnung direkt verglichen werden. Der rote Track stammt von RunKeeper, der blaue von einem Garmin eTrex Vista HCX.
Update 2: Heute wurden beide Systeme im direkten Vergleich mit dem Autotacho getestet. Da dieser geeicht ist, sollte man sich auf die Kilometerangabe verlassen können. Das Gamin Gerät und RunKeeper zeigten beide eine gute GPS Empfangsqualität an. Die Geschwindigkeit ging nicht über 50km/h. Beide Geräte stimmten mit den Angaben auf dem Tacho überein. Wobei der Tacho 5,5 zurückgelegte Kilometer angezeigt hat, zeigte das Garmin Gerät 5,57 und das iPhone 5,53km an.
Update 3: Ein weiterer Test zum Thema GPS Genauigkeit vom iPhone: 10 Kilometer Lauf, iPhone am Armband, W-LAN und Mobilfunk aus. Ein eingezeichnetet 1km Streckenabschnitt wurde ziemlich genau mit 1,01 Kilometer gemessen.
Update 4: Ein weiterer 10km Lauf. Die gemessenen 10 Kilometer von vor 2 Tagen waren jetzt etwas länger – geschätze 50m. Hinweg 5km, auf dem Rückweg waren die 5 km etwas eher zu Ende, geschätze 100m. Der Lauf geht unter 2, 3 Brücken durch, was Auswirkungen auf die GPS Aufzeichnung gehabt haben könnte. Die Abweichungen spielen sich beim Laufen im unteren einstelligen Prozentbereich ab, was für Hobbyläufer kein Thema sein sollte – für mich jedenfalls nicht
Update 4: Gemessener Kilometer untrer optimalen Bedingungen: 1km Streckenabschnitt wurde unter Runkeeper mit 1,05km angegeben.
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März 6th, 2010 Dave

- 165,00€
- 98% Merinowolle
- Gewicht: 500g
- keimhemmend
Ein wahres Luxusoberteil, wenn man vom Material und von der Preiskategorie ausgeht. Das Oberteil aus dem obersten Preissegment ist in der 260iger Version für ca. 165,00€ zu haben.
Tragekomfort & Merinwolle im Vergleich
Icebreaker Oberteile sind in der Dichte (Xg/m²) der Oberteile kategorisiert. Wobei 150er wenig wärmen und sehr leicht sind, hat man mit 260 oder 320er Modellen auch in Extrembedingungen eine wärmende Schicht am Körper.
Der Hersteller zeichnet sich durch den Einsatz von Merinowolle aus. Die Wolle wird in den Südalpen Neuseelands hergestellt und weist gegenüber herkömmlicher Wolle und Synthetik einige Vorteile auf. Wobei Kunstfaser bei schweisstreibenden Sportarten schnell zum unangenehmen riechen neigt, wirkt Merinowolle keimhemmend und die Nase bleibt sehr lange geschont. Andererseits nimmt Merinowolle mehr Feuchtigkeit auf und benötigt vergleichbar lange zum trocknen. Bei stark schweißtreibenden Sportarten wie z.B. Mountainbiking kann das schnell unangenehm werden, wenn sich hier z.B. am Rücken über dem Gesäß eine nasse Stelle bildet. Merinowolle ist auch nur bis zwischen 30° und 40° waschbar, wobei Synthetik oft mit Temperaturen bis zu 90° keine Probleme hat (Hestellerangaben beachten). 
Wie so oft gibt es keine Eier legende Wollmilchsau. Merinowolle hat klare Vorteile bei mehrtägigen Touren, bei denen keine Wechselklamotten im Rucksack stecken und natürlich auch keine Waschmaschine in Sicht ist. Wobei Synthetik schon nach einigen Stunden schwitzen einen unangenehmen Geruch entwickelt, lässt euch Merinowolle viel länger in Ruhe. Demnach hat bei kurzen “Power-Touren” Synthetik ganz klar die Nase vorn, wobei Merinwolle bei mehrtägigen Touren die erste Wahl ist.
Funktion und Features
Der Icebraker_GT eignet sind für die Zwischenschicht von Unterwäsche und der Shell. Direkt auf der Haut kann das Oberteil auch getragen werden, wobei der Zipper innen nicht gerade “gemütlich” gestaltet wurde. Innen ist die Materialoberfläche die gleiche wie außen. Spezielle Outdoorunterwäsche, z.B. von Odlo, besitzt in den Innenseiten ein wärmendes Polster im Nierenbereich und ist insgesamt angenehmer auf der Haut zu tragen. Der Fokus des Icebreakers_GT liegt aber auch nicht auf den Eigenschaften von Unterwäsche. 
Im Achelbereich wurde eine atmungsaktivere Faser genutzt, die den Abtransport von Schweiß und Gerüchen begünstigt. Auf der linken Brustseite wurde eine Tasche mit Reisverschluss eingebaut in der, zum Größenvergleich, z.B. ein iPhone Platz findet. In den Seitentaschen, die ebenfalls durch einen Reisverschluss gesichert werden, können Hände wärmend Platz finden.
An den Ärmeln wurden Daumenschlaufen angebracht, die für meine Statur etwas zu weit oben sitzen. Bei diversen Bewegungen spannt das Oberteil hier, aber nicht stark störend. Insgesamt erscheint mir das Material nicht sehr elastisch… …wenn es ganz zu gezogen wird, ist es am Hals sehr eng. Der Reisverschluss geht aus diesem Grund hier ab und an von selbst wieder auf. Der Zipper reicht bei meiner Größe von 1,80m und der Größe L über die Hüfte bis ca. der Mitte des Gesäßes.
Was negativ aufgefallen ist…
Größtes Manko am Icebreaker ist der Reisverschluss. Bei 165,00€ Investition erwarte ich eigentlich einwandfreie Funktionalität. Der Reisverschluss blockiert wenn er schnell aufgezogen wird. Wenn man ihn langsam und behutsam auf zieht, hat man meistens Glück. Grund ist die innere Stoffleiste direkt am Reisverschluss. Wie man es von anderen Jacken kennt, bei denen man den Verschluss gelegentlich mit Stoff einklemmt, passiert das beim Icebreaker regelmäßig. Ärgerlich. 
Fazit
Insgesamt ist der Icebreaker GT ein sehr angenehm zu tragendes Oberteil, mit tollen Vorteilen des Materials. Leider mit kleinen Schwänchen die man in dieser Preiskategorie eigentlich nicht erwarten sollte.
Beachte: Trotz sehr guter wärmenden Eigenschaften, bleibt einem eine wärmende Fleece Schicht in sehr kalten Regionen nicht erspart. Für solche Fälle habe ich immer noch eine Fleeceweste (kleines Packmaß, geringes Gewicht) mit im Rucksack.
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Oktober 26th, 2009 Dave

- 166 gramm (incl. Batterien)
- Leuchtdauer max.180 Std.
- ca. 75,00€
Die Mammut Lucio TX1 ist eine Stirnlampe mit vielen Anwendungsmöglichkeiten. Sie findet ihren Einsatz von der Bergtour über technische Bereiche wie Zeltaufbau oder Reparaturen bis hin zur Leselampe fürs eigene Schlafgemach.
Zugegeben erschrickt man beim Auspacken der Stirnlampe etwas, wenn man das Batteriefach sieht, dass am Kopfband angebracht werden muss – komfortabel kann das nicht sein. Der Schein trügt – bereits nach kurzer Zeit bemerkt man das Batteriefach am Kopf praktisch nicht mehr.
Auch bei sportlichen Aktivitäten wie z.B. beim Joggen stört das Batteriefach nicht. Die Belt Version der Lucido TX1 löst das Thema mit einer kleinen Tasche die über ein langes Kabel mit der Lampe verbunden ist – die Tasche kann dann etwa in der Jogginghose oder in der Seitentasche untergebracht werden. Persönlich jogge ich sehr gerne ohne viel Kram in den Taschen, weswegen für mich die Kopfbandlösung optimal ist. Bei stabilieren Outdoorhosen sollte das Case aber auch nicht stören. Ohne einen praktischen Test hätte ich mich höchstwahrscheinlich für eine andere Lösung entschieden, da man sich von der Kopfbandversion sehr wenig Komfort verspricht, wie gesagt – weit gefehlt. Das Batteriefach ist im übrigen 7cm lang und 5cm breit -> Größenvergleich.
Im Fach selbst finden 3 AA Batterien platz. Es ist zusätzlich mit 3 roten LEDs bestückt, die separat durch längeres Drücken der ON Taste zugeschaltet werden können. Das Rücklicht ist demnach bei der Lucido TX1 gleich mit integriert – optimal! 
Vorne können 2 Definition LEDs in 2 Stärken aktiviert werden, über den linken Gummiknopf kann das 105m Spot Light eingeschaltet werden. Um alle LEDs gleichzeitig zu aktivieren muss bei eingeschalteten Dual Licht der Spotlicht Gummiknopf länger betätigt werden. Der Strahler kann bis zu 180° gedreht werden, so dass er nach unten hin jeden Winkel abdeckt und zu Transportzwecken bei komplett gedrehtem Strahler gut geschützt werden kann.
Apropos Schutz: In der Bedienungsanleitung ist angegeben, dass die Strinlampe wasserdicht ist. Leider wird nicht erwähnt welchem IPX Standard die Lampe gerecht wird. Nach einer Mailanfrage hat mir Mammut Schutz gemäß IPX-6 bestätigt. Die Stirnlampe sollte demnach starkes Strahlwasser, wie z.B. bei Regenschauern, aushalten. Ich bin mit der Stirnlampe 2x bei Regen ca. 10km gejoggt – keine Probleme. Das Batteriefach ist hierzu mit einem Weichgummideckel abgesichert, der Strahler vorne entsprechend dicht verarbeitet. Auf der Rückseite ist der Strahler jedoch teilweise nach innen hin geöffnet, wobei hier nicht direkt die Elektronik sichtbar ist. Eine teilweise gelöcherte goldene Metallplatte schützt den Innenbereich – und sollte gemäß IPX-6 auch wassergeschützt sein. Die Konstruktion erinnert ein wenig an einen Lautsprecher – Audiosignale gibt die Stirnlampe jedoch nicht ab. 
Dank der Total Reflex Optics Technologie ist die Leuchtleistung wirklich sehr gut. Es wird ein sehr großer Bereich schön hell beleuchtet. Auf der gedämpften Stufe kann die Stirnlampe auch sehr gut als Leselampe verwendet werden. Das Spotlight ist sehr stark und erreicht laut Hersteller max. 105 Meter Reichweite. Die Leuchtdauer ist mit max. 180h angegeben, wobei hier natürlich mit der geringsten Leuchtstärke gemessen wurde. Das Gesamtgewicht von 150g kann ich nicht bestätigen. Meine Waage zeigte incl. der im Lieferumfang erhaltenen Batterien 166g an.
Fazit: Eine Stirnlampe mit vielen Einsatzmöglichkeiten und sehr guten Leistungseigenschaften. Für Outdoorfans vom Biker bis zum Bergsteiger kann ich die Lucido TX1 sehr empfehlen. Wer gelegentlich mal zelten geht, für den reicht evtl. bereits ein kostengünstigeres Modell aus, wobei man hier deutliche Abstriche in Sachen Leistung in Kauf nehmen muss.
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September 5th, 2009 Dave

- 583 Gramm Gesamtgewicht
- Packmaß: 24cm Höhe, 14cm Durchmesser
- Knapp 60,00 €
- Komforttemperatur: +15°
Günstiges Gewicht- und Platzwunder, so lässt sich dieser Schlafsack beschreiben. Natürlich geht diese Rechnung nicht ohne Defizite im Komfort und der Qualität auf.
Der Deuter Dream Lite 500 eignet sich für Touren im Sommer bei denen Gewicht und Stauraum gespart werden muss. Man sollte genau darauf achten, dass die Sommernächte sich im 2 stelligen Temperaturbereich abspielen, denn bei allem darunter wird es definitiv eine schlaflose Nacht! Der Komfortbereich ist mit +15° angegeben, der Extrembereich liegt bei +3°. Die Angaben des Extrembereichs kann man hier eigentlich komplett auslassen, da man den Schlafsack definitiv nicht als Unterschlupf bei diesen Temperaturen nutzen kann. Ein Kältetest um die 0° im Frühling dieses Jahres bestätigte mir das persönlich – und hierbei haben auch keine Zwiebeltechniken in Form von Funktionswäschenlagen und Handtücher rund um Körper und Kopf genutzt.
Bei einem Gesamtgewicht von 583 Gramm (Angaben im Internet mit 500g kann ich nicht bestätigen – siehe Verlinkung) und einem kompakten Packmaß mit einer Höhe von 24cm und dem Durchmessser von 14cm kann man das aber auch nicht erwarten. Kleiner als eine Sprudelflasche und etwas mehr Durchmesser als eine CD, passt dieser Outdoorschlafsack wunderbar in den leichgewicht Sommertourrucksack.
Auch im Komfort muss man hier zurückstecken bei diesen knappen Maßen. Der Fussbereich ist recht eng (32cm), weswegen man im unteren Bereich keinen großen Bewegungsspielraum hat. Weil der Schlafsack seitlich auch nicht ganz zu öffnen ist, kann man auch bei offnenem Rucksack die Füße nicht weiter auseinanderlegen wobei der Stoff auf den Füßen liegen würde – leider. Da er nicht ganz zu öffnen ist, kann er leider auch nicht wie eine normale Decke benutzt werden. Im Oberkörper- Brustbereich stehen 64cm zur Verfügung, was noch vertretbar ist.
Der Kopf findet in einem 32cm Nest platz. Durch die knappen Maße und der ausschließlich verwendeten synthetischen Stoffe (Gewichtsparend! Außenmaterial: 210T Nylon Ripstop; Innen: 237T Nylon Tactel Taffeta; Füllung: Polydown Soft Polyester fibre) hat man auch beim umdrehen wenig Chancen eine gemütliche und sinnvolle Schlafsackstellung beizubehalten. Es ist wirklich sehr knapp und rutschig, weswegen der Kopfteil beim umdrehen selten an der Stelle liegen bleibt wo der hin gehört.
Um dem ein wenig vorzubeugen, kann der Kopfteil mit einem Schürzug zugezogen werden – hierbei kann natürlich auch Wärme gestaut werden. Am unteren Ende sind 2 Schlaufen angebracht um den Dream Lite 500 kopfüber zum lüften oder trocknen aufhängen zu können. 
Genug der Kritik
Wie schon angemerkt, handelt es sich bei diesem preisattraktiven Schlafsack um ein Modell das pro Gewicht und pro Packmaß ausgelegt ist und desw. auf Komfort und großen Temperaturspielraum verzichen muss! Wer Temperaturen einstelligen Bereich ausgesetzt ist, oder mit dem Auto campen geht und eine Woche auf dem Zeltplatz bleibt, der sollte sich für ein anderes Modell entscheiden. Die Zielguppe für dieses Modell sind Biker und Wanderer die Gewicht sparen müssen und die, wenn sie mal im Schlafsack liegen, keinen Finger mehr rühren und ohne mit der Wimper zu zucken bis zum nächsten Morgen regungslos durchschlafen
Alternativ kann das Modell auch für Auslandsreisen genutzt werden, bei denen unhygienische Übernachtungen in Motels, Bambushütten, etc. vorprogrammiert sind. Das war nicht der Grund wieso wir sie in den USA dabei hatten, aber wir waren sehr froh sie zu haben bei den Zuständen in diversen Motels im westen der USA. 583 Gramm belasten wirklich keinen Reisekoffer

Für den Outdoorfan kann der Schlafsack aufgrund eingeschränktem Komfort und mäßigen Temperatureigenschaften demnach nicht das einzige Schlafequipment sein. Wer für spezielle Touren im Sommer Gewicht und Packmaß sparen muss, der kann zugreifen.
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April 24th, 2009 Dave

Der Hanwag GTX Banks ist mein erster richtiger Wanderschuh, desw. kann ich hier keine Vergleichstests anstellen, sondern lediglich meine objektive Meinung zum Produkt abgeben.
Für einen Wanderschuh ist der Hanwag GTX Banks überraschend leicht. Bei Größe 43 (9) stellt er 683 Gramm pro Schuh auf die Wage (knapp die Hälfte wie z.B der Lowa Renegade GTX Mid). Als ich den Karton per Post von Bergzeit.de erhielt, habe ich kein Pärchen Wanderschuhe darin erwartet.
Die Leichtigkeit macht sich auch an den Füßen bemerkbar. Der Schuh lässt sich sehr angenehm tragen, man hat nie das Gehühl in einem stattlichen “Stiefel” zu wandern sondern ist eher leichtfüßig unterwegs.
Der Schuh fällt in die Kathegorie Meindl Typ A/B, weswegen man unterwegs einen gewissen Komfort genießen kann, da die Sohle nicht all zu hart ist. Wer verstärkt im Hochgebirge unterwegs ist, für den sollte dieser Schuh wohl nicht die erste Wahl sein. Auch bei Trekking Touren mit viel Gewicht, wird eher oft Meindl Typ C empfohlen. Nach einer 10 Stunden Tour mit ca. 15 Kilo Gewicht und entsprechenden Felsen- und Wurzelpfaden (Wutachschlucht) habe ich jedoch keine härtere Sohle vermisst. Man spürt zwar den ein oder anderen Stein an der Sohle, von Schmerzen jedoch keine Spur. Von der Griffigkeit her lief eigentlich auch alles Top. Wenn man allerdings bei entsprechenden Stellen speziell auf die Sohle achtet, kann man eine Verfomung der Sohle erkennen, die aufgrund des Untergrunds und des Gewichtes das man auf dem Rücken rumschleppt nachgibt. Hier könnte man sich je nach Tour und Gewicht doch eine festere Sohle vorstellen, vermisst habe ich diese jedoch definitiv nicht.
Durch die intenre Gore Tex Membran ist man auch vor nassen Trails vor nassen Füßen geschützt. Auch im Badenwannentest hat der GTX Banks einwandfrei bestanden – das Zewa war absolut trocken. 
Der Schuh hält auch sehr gut warm. Mehrstündige Touren bei Minusgraden haben mir keine kalten Füße bescheert. Ein anständiges paar Socken selbstverständlich vorausgesetzt.
Eine gute Belüftung wird unter anderem durch das AIR PULSE System gesichert, bei dem durch die Gehbewegung Luft nach außen dringen kann. Überhitzte oder schwitzige Füße hatte ich bei meinen letzten Touren kein einziges mal.
Der Schuh wird sich auf der anderen Seite diesen Sommer in den USA gewissen Hitzesituationen bei mehrstüdigen evtl. mehrtägigen Trails zusätzlich beweisen müssen. Der Erfahrungsbericht wird dann entsprechend aktualisiert. Edit -> Nach dem Test in den USA bei ca. 40° bin ich auch bei Hitze sichtlich begeistert von dem Schuh. Keine überhitzen oder verschwitzten Füße trotz glühender Hitze – gute Socken selbstverständlich vorausgesetzt.
Für Hochtouren im Geröll fehlt ein Geröllschutz, Meindl Typ A/B ist auch nicht (bedingt) steigeisenfest (ab Typ C). Das macht den Schuh zwar nicht zum Alpinen Wanderschuh – dafür ist er aber auch nicht gedacht. Er findet sein Einsatzgebiet im Mittelgebirge und in diversen gemäßigteren Touren im unteren Hochgebirge – er kann demnach überall eingesetzt werden für alles was nicht extrem ist – hierbei demnach auch für den Waldwanderweg zuhause angenehm zu tragen ist.
Ich habe übrigens einen sehr breiten Fuß, wewswegen z.B. ein Wanderschuh von Scarpa für mich nicht in Frage kommt, da diese wohl vergleichbar schmal ausfallen. Mein breiter Fuß passt optimal in den Hanwag und hat sich diesem auch sehr gut angepasst.

Den Schuh gibt es auch in der “Lady Version” und in vielen verschiedenen Farben, siehe www.hanwag.de
Fazit: Durch sein geringes Gewicht und der nicht zu harten Sohle, fühlt sich der Hanwag GTX Bank nicht nur im Mittelgebirge wohl, sondern kann auch gerne als Freizeitschuh z.B. für einen Gassigang mit dem Hund getragen werden. Das macht ihn zu einem Allrounder für alles unter der Vegetationsgrenze. Für Freizeit- und Wanderbegeisterte ein optimaler Schuh. Für anspruchsvollere Hochtouren werden dann Meindl Typ C Boots aus dem Schrank geholt.
Weitere allgemeinen Tipps und Infos zu Wanderschuhen findet ihr in meiner Wanderschuh FAQ auf diesem Blog.
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April 23rd, 2009 Dave

- 96 Gramm leicht
- Kompakte Maße
- Preis ca. 15,00€
Nachdem ich 2 5,00€ Kettennieter an 2 Ketten zerstört habe, war ich entnervt kurz davor in den Laden zu rennen und mir einen Rohloff Revolver zuzulegen. Nach 5 Minuten waren die schmerzenden Hände und die erste Aufregung wieder etwas runtergeschraubt und ich kam wieder zu vollem Bewusstsein
Rohloff Revolver ist zwar der Benz unter den Kettennietern, aber einen 3 stelliger Betrag für einen Kettennieter musste nicht unbedingt sein.
5,00€ Kettennieter kann man sich gut und gerne sparen, das habe ich jetzt verstanden. Zu tief in die Tasche greifen wollte ich jedoch auch nicht. Beim Händler um die Ecke habe ich mir demnach nach Händlerempfehlung den BBB Kettennieter BTL-05 NAUTILUS II für knapp 15,00€ zugelegt.
Ein Unterschied wie Tag und Nacht. Klein, leicht, handlich und stabil. Beim ersten 5,00€ Nieter ist mir der nicht auswechselbare PIN gebrochen, beim zweiten Nieter hat sich die Kettenführung bei den ersten Versuchen verbogen. 
Das Arbeiten mit dem BBB Kettennieter gleicht in diesem Vergleich eher einer Entspannung. Obwohl der Griff recht klein ist und man nicht mit all zu viel Hebelwirkung arbeiten kann, hat er bei beiden Ketten einwandfrei funktioniert. Der Pin blieb einwandfrei gerade, von verbiegen oder quetschen keine Spur – perfekt.
Der PIN ist bei dem Nieter auswechselbar, ein Ersatzpin ist direkt am Nieter angeschraubt, d.h. ihr habt immer einen Ersatzpin dabei. Leider gibt es diesen Ersatzpin nach meinen Recherchen nicht einzeln zu bestellen. BBB direkt wollte mir auch nach mehrmaligen telefonischen Nachfragen keine Info dazu nennen (weiß auch nicht wo hier das Problem lag – schlechter Kundenservice) und verwies mich auf meinen Fachhändler. Laut meinem Bike Shop vor Ort ist dieses Teil nicht lieferbar. Im Internet findet man auch keine Ersatzpins zum Nachbestellen – schade! Dann hat man beim NAUTILUS II immerhin die Möglichkeit sich nach 2 gebrochenen Pins zu verabschieden und nicht schon beim ersten wie bei den 5,00€ Niete(r)n.

Der Nieter hat ungefähr die kompatke Größe einer Handfläche und findet mit einem Gewicht von 96 Gramm in jedem Bikerrucksack platz. Über dem Griff hat man die Möglichkeit einen fest sitzenden PIN zu lösen, einfach in das Loch drücken und drehen – praktisch. Die Kette kann mit der linken Schraube entsprechend fixiert werden, welche sich auch komplett herausdrehen lässt. Der Nautilus II ist demnach komplett zerlegbar – leider gibt es die einzelnen Teile aber nicht seperat zu bestellen.
Für mich ein einwandfreier durchdachter Kettennieter, für zuhause und unterwegs.
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Dezember 28th, 2008 Dave

- 155 Gramm leicht
- Maximale Flexibilität
- Sehr Kompakt
- Kostengünstige 38,00€
Für meine digitale SLR Kamera Canon EOS 450D war ich auf der Suche nach einem “Outdoor Stativ”. Das Stativ sollte mich auf meinen Reisen und Outdor Aktivitäten begleiten und demnach vor allem leicht & kompakt aber auch flexibel und zuverlässig sein.
Alle mir bisher bekannten Stative waren alles andere als kompakt und demnach recht sperrig für einen Transport – ein Standstativ für unterwegs auf dem Bike o.Ä. undenkbar. Mal davon abgesehen, dass sehr leichte Stative z.B. aus Carbon sehr teuer sind – ich wollte mich eigentlich in den unteren Preiskathegorien bewegen. Andereseites war mir auch klar, dass man keine maximale Qualität und Funktionalität für minimale Kosten erwarten kann.
Nach eingehender Recherche bin ich dann doch auf meine Wunschlösung gestossen! Kompakt, leicht, flexibel und preisgünstig: Gorillapod XLR
Funktionalität
Das Gorillapod Stativ kann durch eine “Kugeltechnik” völlig flexibel eingesetzt werden. Felsen, Schotter, Treppen, Äste, Geländer, u.s.w. – das Gorillapot meistert jede dieser Hürden. 
Bei ebenen Flächen kann das Stativ wie ein gewöhnliches Stativ völlig stufenlos aufgestellt undjustiert werden. Hierbei werden die Beine nicht ineinander geschoben, sondern entsprechend steil oder flach ausgerichtet um die Kamera in der gewünschten Höhe zu positionieren. Von Nachteil ist jedoch, dass das Stativ nicht sehr hoch ist – was zugleich das für mich einzige Manko der Lösung ist.
Da das Gorillapod völlig flexibel ist, kann man diese Hürde mit der Auswahl eines entsprechenden Aufstellungsort nehmen. Durch die Kugeltechnik kann das Stativ an Rohren, Ästen oder auf Felsen bzw. Steinen aufgestellt werden. Bei einem Geländer können die Beine komplett um das Geländer (Rohr o.ä.) gewickelt werden. Gummiringe an den einzelnen Gelenken versprechen einen sicheren Halt. Je nach Stärke/Beschaffenheit des Objektes kann dies aber auch zu einer kniffligen Angelegenheit werden. Sofern der Umfang nicht zu groß ist, kann das Stativ noch recht gut “gewickelt” werden. Bei größerem Durchmesser ist es entsprechend schwieriger die recht kurzen Beine komplett ums Objekt zu bekommen. Der Umfang von den meisten Handläufen, Geländern & Co. bewegen sich eigentlich meistens im gleichen Rahmen – bei diesen Standardgrößen klappt das mit dem Stativ mit etwas Geschick meistens problemlos. 
Durch die stufenlose Flexibilität wird eine absolut waage Ausrichtung des Stativ unmöglich. Nach dem Aufstellen können die Beine und auch die Kamera selbst noch entsprechend bewegt werden um die Kamera in eine entsprechende Position zu bekommen. Leider fehlt dem Stativ eine Wasserwaage mit der man die Kamera gerade ausrichten könnte. Optionale Lösung hierfür wäre eine Wasserwaage für den Bliztzschuh.
Zuverlässigkeit/Sicherheit
Ich war selbst positiv überrascht wie stabil das Stativ auf den verschiedenen Böden oder Objekten hält. das maximale Belastungsgewicht von 800 Gramm der SLR Version habe ich mit meiner EOS450 KIT Version zwar nicht erreicht, jedoch würde ich dem Stativ das restliche Gewicht ohne weiteres zutrauen. Bei der Befestigung im Wickelzustand ist ab und an etwad Fingerspitzengefühl gefragt – je nach Beschaffenheit und Durchmesser, kann die Kamera hier gerne mal rutschen. Ohne entsprechende “Zuverlässigkeitstests” in Form von wackeln oder antippen der Kamera sollte man diese nicht einfach so stehen lassen. Kurz gesagt – einfach mal prüfen ob sie auch richtig sitzt! Je nach Umfang ist der “Würgegriff” der Kamera jedoch so fest, dass sieser sich beim runter rutschen der Kamera nicht lösen sollte.
Der Schuh der an das Stativ geklippt wird, muss unten an der Kamera mit einer Schraube angebracht werden. Sobald die Kamera am Stativ befestigt ist, kann dies nur durch die Betätigung des OPEN Knopfes wieder gelöst werden. Um eine versehentlich Betätigung und somit eine ungewollte Trennung des Stativs zu vermeiden, kann der Verschluss durch einen Drehring zusätlzich gesichert werden.
Nach einigen Einsätzen des Gorillapod Stativs habe ich nie die das Gefühl gehabt, dass sich meine Kamera verabschiedet – im Gegenteil. Das Stativ ist ohne Zweifel überraschend stabil. 
Komfort
Auch in Sachen Komfort kann das Stativ punkten. Kompakter geht es kaum. Das Stativ kann länglich im Rucksack plaziert werden, oder als Ball geformt als letzte Util im Rucksack platz finden. Sofern kein Platz mehr sein sollte, könnte es genau so gut um den Fahrradrahmen gewickelt oder an den Rucksack gehängt werden. Das Gewicht von 155 Gramm (SLR Version) dürfte nur die wenigstens Wanderer oder Biker negativ auffallen.
Fazit
Das Outdoor Stativ Gorillapod SLR ist defitntiv genau das Stativ das ich gesucht habe. Seine geringe Größe macht es mit der sehr hohen Flexibilität weg und braucht aufgrund des sehr geringen Gewichts auf keiner Tour fehlen. Breites Einsatzgebiet + sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis runden das Paket ab – Prädikat Empfehlenswert! Dem ambitionierten Fotografen wird es das Standstativ jedoch nicht ersetzen – das sollte sicher aber auch nicht das Ziel sein.
Das Gorillapod Stativ gibts es übrigens auch in verschiedenen Größen. Wem die 800 Gramm Maximalbelastung nicht ausreichen, kann auf ein spezielles SLR-Zoom Objektiv ausweichen welches Kameras bis 3kg hält. Auch sind kleinere Modelle im Angebot welche nicht nur für Kameras zum Einsatz kommen können. Alle Modelle und weitere Infos findet ihr auf der offiziellen Herstellerhomepage.
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Oktober 20th, 2008 Dave

Bei Outdooraktivitäten im bzw. auf dem Wasser möchte man natürlich auch nicht sein Equipment missen. Tolle Fotos beim Rafting, Kanufahren oder Canyioning gehört mit zu den schönsten Shots. Ein GPS für dieverse Informationen oder zum Tracken der Route hat man auch gerne mit an Board.
Das Problem dürfte hier jedem klar sein – der Transport auf dem Wasser bringt entsprechende Gefahren mit sich. Einerseits möchte man das Equipment ständig parrat haben, andererseits soll es sicher vor Wasser und evtentuellen Stößen geschützt werden. Aufgrund des Tragekompforts und der Flexibilität habe ich bei meiner Lösung letzteres etwas vernachlässigt, jedoch nicht ganz unter den Teppich gekehrt.
Meine wasserfeste Outdoortasche sollte demnach 100% wasserdicht sein und kleinere Stöße (etwa das Streifen eines Felsens beim Abseilen, jedoch kein Sturz aus 3 Metern Höhe) abfangen. Des weiteren sollte es aufgrund des höheren Tragekomforts ein Softbag sein, so dass es am Körper minimal stört. Hartschaalige Cases schieden demnach für mich aus. Diese sind für meinen Gebrauch von den Maßen her zu groß/sperrig und nicht wirklich konfortabel beim tragen am Körper (Hardcasetipps siehe Testende).
Nach eingehender Recherche bin ich auf das Auquapack gestossen welches 100%igen Schutz vor Wasser bietet und sich optional als HipBack tragen lässt. Einziger Nachteil wäre der fehlende Stoß/Schlagschutz welchen ich durch eine einfache Bastellösung nachgereicht habe. Beim schreiben dieses Testberichtes bin ich bei meinen Recherchen auf die gepolsterte Version des Bags gestossen (10€ Aufpreis) – das wäre die Ideallösung gewesen – auch ohne Bastelaufwand. Leider hat der Outdoorladen bei uns in der City nur die ungepolsterte Version gehabt, desw. mein Griff zur ungepolsterten Version.
Funktionalität
Das Aquabag gibt es in vielen verschiedenen Größen. Von der MP3 Tasche über die wasserdichte Phototasche (auch für Unterwasserfotos) bis hin zu wasserdichten Laptoptasche – genial!
Das Aquabac besteht aus speziellem Polymer, exklusiv für Aquapac hergestellt. Die Maße des Hip Bags (Gürteltasche) betragen 180mm x 135mm. Das Material ist zu 100% wasserdicht und erfüllt auch in Kombination mit dem Aquaclip Verschluss immer noch den IPX8 Standard (mindestens 30 Minuten in 10 Metern Tiefe = 1 bar). Der Aquaclip klemmt beide Seiten der Tasche zusammen und wird durch 2 kleine Schieber gesichert. Laut Hersteller bietet diese Technik 100%igen Schutz vor eintretendem Wasser – was ich bisher nur bestätigen kann. Der Wassereinsatz, sowie Dusche/Badewannentests bestätigten die guten Eigentschaften. Darüber hinaus ließ sich unter Wasser keine Luft aus der Tasche drücken. Mein Fachhändler, das Basislager in Karlsruhe, teilte mir mit, dass es nach ihrer Erfahrung eines der wirklich dichten Cases ist auf dem Markt handelt. 
Mit der Tasche wird ein Gurt mitgeliefert der sich über einen Klickverschluss schließen lässt. Der Gurt kann seitlich durch eine Schlaufe an der Tasche gezogen werden, wonach das Bag als HipBag getragen werden kann. Optional kann es selbstverständlich auch über der Schulter oder am Rücken getragen werden. Der große Nachteil wenn man die Tasche als klassisches HipBag an der Hüfte trägt besteht darin, dass sich die Öffnung nicht oben sondern seitlich befindet. Für mich völlig unverständlich wieso der Verschluss nicht oben angebracht wurde, so dass man bequemn das Gerät auf der Tasche nehmen kann welches man aktuell benötigt (sofern sich mehrere Geräte in der Tasche befinden). Über die seitliche Öffnung ist dies meistens mit einer Geduldsprobe verbunden den Verschluss sauber auf und wieder zu zu bekommen. Und selbstverständlich befindet sich das Gerät das man gerade braucht auf der unteren Seite und man muss demnach den kompletten Inhalt herausnehmen. Oft ist man besser beraten das Bag komplett abzulegen um dann entsprechend stressfrei aggieren zu können – schade! Dieser Nachteil ist wirklich sehr lästig – aber bisher ergaben meine Caserecherchen keine bessere Möglichkeiten. Die Sicherheit der Tasche ist definitiv sehr gut aber in der Praxis/Komfort gibts ein Punkt abzug.
In meiner ungepolsterten Variante finden mein Gamin Vista HCX + eine Canon Powershot A720 IS platz. Wenn ich das Luftpolster zum Schutz angebracht habe wirds dann schon sehr eng und unpraktisch. Demnach würde ich in der geplosterten Variante nur die Kamera transportieren und das GPS seperat aufbewahren.

Der Hersteller vergibt volle 3 Jahre Garantie auf die Wasserdichtigkeit der Tasche. Weitere Informationen zur Garantie, Material, Wasserdichtgkeiten, etc. findet ihr direkt auf der Homepage des Herstellers.
Sicherheit – Stoßschutz – Bastellösung
Um eine Beschädigung des Inhalts bei geringen Stößen zu vermeiden, habe ich die Tasche innen mit Luftpolster verkleidet. Aus einem Elektroartikelkarton das Luftpolster entfernt, mit einer Schere zugeschnitten und mit doppelseitigem Klebeband an den Seitenwänden angebracht – fertig.
Je dicker das Luftpolster, desto geringer der Platz in der Tasche – klar. Je nach Größe des Bags und des entsprechenden Inhalts kann man hier natürlich variieren.
Wie oben schon angemerkt gibt es auf der Herstellerhomepage gegen 10,00€ Aufpreis eine bereits gepolsterte Version.
Fazit
Mit geringen Bastelaufwand hat man ein 100% wasserfestes HipBag welches vor geringen Stößen Schutz bietet. Minuspunkte gibt es für die seitliche Öffnung und des recht hohen Preises von 20,00€. Für 10,00€ mehr gibt es die gepolsterte Version – ohne Bastelaufwand. In Punko Sicherheit spart man sicher nicht am falschen Ende, weswegen 20,00€ im Hinblick des Inhalts gut angelegtes Geld sind. Trotz der kleinen Nachteile für mich aktuell die beste Lösung für meine Outdooraktivitäten auf dem Wasser. 
Alternative Hardcase
Wer ein dichtes und robustes wasserdichtes Hardcase sucht, der ist sicher mit einer Pelibox sehr gut beraten. Die Box gibt es in vielen verschiedenen Variationen und gibt sogar unter einem Auto nicht nach.
Nützliche Links
www.aquapac.de
www.peli-fachversand.de
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