Blog für Outdoor- und Actionhungrige (Facts zu MTB, Boarding, Wassersport, uvm)

01.06.09 11,5km/3:30h Joshua Tree National Park (USA/Californien) - Wonderland of Rocks - Willow Hole Trail

Juni 15th, 2009 Dave

Joshua Tree - Willow Hole Trail GPS-Track Höhenprofil

Die lange Berichtabstinenz lag nicht etwa an einer faulen Sportphase, nein, gehinterd hat mich eine 3,5 wöchigen USA Reise nach der es wieder viel zu berichten gibt. Unsere erste Tour unternahmen wir im Joshua Tree Nationalpark in Californien. Von Los Angeles aus ist er in ca. 3 Stunden über den Highway #10 zu erreichen. Über die 62 kommt man von Norden in den Park und hat nach einer wirklich atemberaubenden von runden Felsformationen umgebenen Straße einen Zeltplatz und unser Ausgangspunkt für Touren “Hidden Valley” erreicht.

Im Park gibt es verstärkt im Nordwestteil aber auch am Südzipfel weitere Zeltplätze. Sobald man am Eingang die entsprechende Fee (National Park Gebühr) von 25,00$ bezahlt hat, erhält man eine Karte und entsprechendes Infomaterial mit dem man sich im Park sehr gut zurecht findet. Darüber hinaus sind die Parkranger sehr nett und helfen gerne bei entsprechenden Fragen.

Neben entsprechenden Informationen rund um den Park sind darüber hinaus Infos zu 7 Wandertouren (Hiking Trails) zwischen zwei und sechs Stunden enthalten. Daneben ist auch eine 2 Tagestour verzeichnet, der “Boyscout Trail” - mit 25,8km.

Aufgrund der wirklich sehr anstrengenden Hitze, sollte man sich wirklich genau überlegen für welche Tour man sich entscheidet. Auf keinem der Trails gibt es Wasser. Schatten ist so gut wie nicht vorhanden bzw. kann man sich bei Pausen lediglich von einem etwas schattenspendenen Joshua Tree oder einem Felsen gönnen - gelaufen wird jedoch meist in der prallen Sonne. Das wirkt sich natürlich auf den Wasserverbauch aus und belastet auch die Kondition für uns ungewöhnlich stark - Joshua Tree - Willow Hole Trail demnach Achtung! …auf unserer Tour waren wir darüber hinaus noch völlig alleine unterwegs - generell war hier unter der Woche recht wenig los.

Demnach sollte unser erster Track eine ca. 3,5 Stunden Tour werden mit dem Ziel des Wonderland of Rocks :) Der Trail ist im NP Infomaterial nicht verzeichnet, jedoch als Trail ausgeschildert. Der Einstieg findet ihr beim Boyscout Trails Einstieg (oder Ausstieg) direkt an der Straße zum Hidden Valley auf der linken Seite wenn man von Norden in den NP einfährt. Pfad und Beschilderung sind auch gut von der Straße zu erkennen. Den Trailtipp zogen wir uns von unserem Reiseführer speziell zum Thema Natur & Wandern im Südwesten der USA von Reise Know-How, den ich uneingeschränkt empfehlen kann. Auch wenn wir unsere Abenteuer meist selbst mit entsprechendem Infomaterial zusammengestrickt haben, diente uns der Reiseführer als Vorbereitung und für Hintergrundinfos der entsprechenden Gebiete.

Zum Trail…

…nachdem man sein Auto am Parkplatz am Boyscout Trail in der vollen Sonne (Schatten gibt es keinen) geparkt hat, geht es Richtung Indian Cove auf den 1,9km entfernten Willow Hole Trail. Man ist Anfangs beindruckt von der trockenen Gegend und den hin- und her rennenden kleinen Echsen, was aber spätestens nach 30 Minuten recht ernüchternd ist. Der Weg bis zu den Felsen ist nach einiger Zeit doch etwas zu unspektakulär und man bekommet außer der in ferne liegenden Felsen und trockenen Sträuchern und der oft sehr schönen Joshua Trees nicht viel zu sehen. Die Wanderung wird jedoch immer interessanter, je näher man an die Felsformationen gelangt. Dort angekommen findet man sich schnell zwischen riesigen runden Felsformationen auf einem sandigen Weg wieder, der an einen ausgetrockneten Fluss erinnert. Joshua Tree - Willow Hole TrailZwischen den wirklich gigantischen Rundungen hält man sich immer an das Bachbett und folgt dem Weg. Abzweigungen werden mit wenig Aufwand sehr einfach konstruiert mit entsprechend gesetzten Steinen oder Stöcken gekennzeichnet - die jedoch recht gut zu erkennen sind. Toll sind auch verschiedenste Kakteen auf dem Trail die wir sont nur, wenn überhaupt, aus dem Blumenladen kennen.

Dem Weg einfach folgen, bis er über einen kleinen Loop wieder auf den Hauptweg zurückführt. Wir waren uns nicht sicher das Ziel erreicht zu haben und haben beim Loop noch 2 mögliche Abzweigungen gecheckt. Beide waren nicht als Weg erkennbar und wirklich sehr zerfahren. Ohne Wegweiser oder andere Wanderer zur Information, haben wir dann auf nummer sicher wieder kehrt gemacht.

Ein wirklich atemberaubenedes Erlebnis im Wonderland of Rocks…

Das Zelten ist im Josha Tree National Park übrigens einmalig. Wir sind jetzt zwar noch keine eingefleischten und erfahrene Camper, aber ich wage dennoch schon jetzt zu bezweifeln, dass wir in unseren zukünfigen Trips solche idyllischen und außergewöhnlichen Campingplätze finden werden. Für 10,00$ kann man auf dem Hidden Valley Campground sicher unvergessliche Stunden verbringen. Sehr einfach gestaltet, ohne fließend Wasser oder Strom. Aber wie es sich für einen Campingplatz in den USA gehört, mit eigener Feuerstelle und Grill und den Nachbar in unhörbarer Reichweite :) Joshua Tree - Willow Hole Trail

Wer nicht campen möchte, findet im nächst gelegenen Ort Palm Springs auch weitere Übernachtungsmöglichkeiten.

Generell: Lasst Vorsicht walten wo ihr hin tretet oder euch rein setzt o. ä. In heißen Gebieten der USA gibt es Klapperschlangen und Skorpione. Nachts niemals mit offenen Schuhen unterwegs sein und tagsüber die Augen offen halten. Wir hatten gleich am ersten Tag mit einer Klapperschlange das Vergnügen, die sich jedoch auch nicht durch unsere Anwesenheit an unserer Campingstelle aus der Ruhe bringen ließ. Angegirffen wird man durch die Tiere gewöhnlich nicht, ein Fehltritt auf eine ruhende Schlange oder Skorpion kann dann aber sicher mit einem Biss bzw. Stich gekontert werden.

Linkliste:

Offizielle Joshua Tree NP Page
Palm Springs Homepage

10.04.2009 - 11.04.2009 32km/955hm/2 Tage - Wutachschlucht

Mai 6th, 2009 Dave

Wutachschlucht GPS-Track - Höhenprofil Tag 1 - Höhenprofil Tag 2

Über Ostern haben wir unsere erste größere Tour mit Übernachtung absolviert. Nach diverse Berichten zog es uns bereits seit langen in die Wutachschlucht, wobei wir hier defintitv die erste wärmenden Sonnenstrahlen abwarten wollten bevor wir uns auf unsere erste 2 Tagestour aufmachten. Über Ostern war es soweit…

Nach eigenen Recherchen und Tipps vom Wirt der Schattenmühle, habe ich Nach der Tourenbeschreibung zwei 2-tages Tourenvorschläge ausgearbeitet die ihr weiter unten im Bericht findet. Generell ist man in der Wutachschlucht sehr flexibel unterwegs da ab 1. Mai (bis 31. Oktober) ein Wanderbus stündlich entlang der Strecke untergegs ist. Demnach kann man sich die Parts die man bewandern möchte flexibel gestalten. Genauere Infos zum Bus, Preisen etc. findet ihr hier.

Die Schwierigkeitsgrade auf der Tour halten sich in Grenzen, wobei es zwischen Schattenmühle und Wutachmühle am schwierigsten wird und zugleich auch am spektakulärsten. Wurzel- und Felspfade sind hier keine Seltenheit, steile Treppen, um auf einen Pfad am Berg entlang zu gelangen müssen, überwunden werden, Aufstiege sind nicht von schlechten Eltern und können bei nassem Boden recht glitschig werden.

Als kleines Testszenario für weitere Treekingtouren diesen Sommer habe ich mir mit Zelt, Kochutensilien u.s.w ca. 13 Kilo auf den Rücken gepackt. Meine Freundin bekam ca. 6 Kilo auf den Rücken geschnallt - dank mangelhaften Rucksack ziemlich Kräftezehrend, demnach habe ich ihr nach dem ersten Drittel nochmals 2 Kilo abgenommen - also 15 Kilo auf dem Rücken, nun denn…. :D

Die Wutachschlucht incl. Schluchten und Gebiete rund um die Wutachschlucht sind sehr gut ausgeschildert. Eine Karte ist hier fast nicht nötig. Wer sich das Geld sparen möchte, kommt auch mit diversen Internetausdrucken sicher auch problemlos voran. Wer dennoch 6,90€ investieren möchte der ist mit der Karte des Schwarzwaldvereins (509) sehr gut beraten.

Gestartet sind wir in Kappel bei Lenzkirch. Es war nicht einfach in ‘Kappel einen Parkplatz zu finden. Öffentliche Parkplätze nähe Schluchtzugang gab es keine. Wir haben dann mit etwas Mageknurren etwas spontan geparkt - bei so einem verschlafenen Dörchen dürfte das aber keinen stören - hat es auch nicht. Ab Kappel ist man in ca. 15 Minuten bei der Haslachschlucht, die einen direkt zur Wutachschlucht führt. Alles perfekt ausgeschildert. Man kann hier noch einen kleine Umwanderung unternehmen und den Rechenfelsen bewundern - eine Felsformation die eine Flussenge bildet. Hier und auch auf der weiteren Tour hatten wir übrigens noch Schnee liegen. Wutachschlucht

Weiter geht es über zahlreiche Brücken bis zur Wutachschlucht. Die Brücken sind meist für Hunde ungeeignet weil sie mit ihren Pfoten etwas durch das Metall rutschen - durchaus nachvollziehbar, dass das unangenehm ist. Ein paar Tragepassagen bleiben hier demnach nicht aus (am 2. Tag haben wir übrigens festgestellt, dass es wohl doch nicht so schlimm ist, da sie nach ca. 10 Tragepassagen plötzlich alleine Brücken überquert hat).

Wir waren zu dieser Jahreszeit nahezu alleine unterwegs. Auf dem Wanderweg gibt es immer wieder idyllische Plätzchen zum ausruhen, also wandert ruhig noch ein Stückchen bevor ihr euch auf einem Spitzen Stein zum ausruhen niederlässt, nach der nächsten Ecke könnte schon die nächste herrliche Raststelle auf euch warten :)

Nach ca. 10km und 3 Stunden Wandern kommt man an der ersten Einkehr, die Schattenmühle an. Ein großes Gasthaus mit Übernachtungsmöglichkeit und Restaurant. Sehr gerne auch von Bikern besucht und direkt an der Straße liegend (L170). Eigentlich war es geplant hier auf halber Strecke zu übernachten und am nächsten Tag weiter zu laufen, die 3 Stunden waren uns aber defintitiv zu wenig. Der Wirt war so nett und stornierte unsere Zimmer problemlos - in der Nebensaison war das kein Problem. Gute Wandertipps kann man hier auch vom Wirt einholen - von ihm habe ich bessere Infos als vom Tourismusbüro erhalten (wer hier übernachtet und noch nicht genug hat, kann z.B. noch die Lotenbachklamm bewandern). Die Übernachtung in der Schattenmühle kostet incl. Frühstück 30,00€, ein Hefeweizen ist für 3,00€ zu haben, Tageseintopf für 6,50€ und die Spezialität des Hauses Röstis in verschiedenen Variationen um 10,00€. Ab 8:00 Uhr gibt es Frühstück.

Also, keine Zeit verschwendet uns nach kurzer Pause und nach dem Auffüllen des Trinkwassers ging es weiter Richtung Wutaschmühle in 12,5km Entfernung. Dieser Part ist der schönste Abschnitt der Tour, auch wieder mit idyllischen Rastmöglichkeiten, zum Teil mit Grillmöglichkeit. Hier bekommt man die gesamt Pracht der Wutschlucht zu sehen und ist quasi am Gipfel der Schlucht unterwegs die bis zu 170 Meter in die Tiefe ragt. Am Fuße der Schlucht ist man meist direkt an der Wutach unterwegs was wirklich sehr schön ist. Nach knapp 13 Kilometern und 600HM und weiteren 5 Stunden sind wir bei der Wutachmühle angekommen, die so garnicht nach Mühle aussieht. WutachschluchtEs ist ein noch aktives Holzwerk direkt an der Wutach. Direkt gegenüber (über der Brücke) ist ein Kiosk mit Toiletten und Verpfpflegungsmöglichkeit (Eis, Getränkte, Bockwürste & Co.). Hier haben wir uns nochmal eine kleine Stärkung gegönnt die wir auch gleich beim “Aufstieg” nach Ewattingen verwertet haben. Hier geht es nochmal strack und steil ca. 1,5 Km und ca. 105HM nach oben - das hat uns definitiv nochmal den Rest gegeben. Unser Hund war auch deutlich gezeichnet. Neben den Strapazen der letzten knapp 10 Stunden hat sie noch einen zurückpeitschenden Ast in die Augen bekommen die total rot unterlaufen waren. Wir waren defitntiv für heute am Ende und haben nach dieser Aktion erstmal Ruhe benötigt.
Das war auch einer der Gründe wieso wir uns nicht für den Zeltplatz (in Ewattingen erste rechts und immer geradeaus) in Ewattingen entschieden haben. Von außen beobachtent kam er uns recht unsympatisch vor, auch sahen wir nur Wohnwägen und kein einziges Zelt. Kurzum haben wir uns für eine Übernachtung im Gasthaus zum Hirschen entschieden, direkt am Ortseingang Ewattingen. Die Zimmer waren sauber und alles in schönem Beuernhofstil gestaltet :) Einfach, aber ok :) Jule, unser Hund, hat sich gleich auf dem Teppich locker gemacht und nach einer kräftigen Stärkung etwas gechillt wobei wir uns ins Restaurant gesetzt haben um uns auch mit einer warmen Speise zu stärken. Ich kann das Gasthaus wirklich wärmstens empfehlen. Es ist eine klassiche Dorfkneipe in der sich die Nachbarn zum Stammtisch treffen und sich über Gott und die Welt unterhalten. Das Essen war perfekt, der Beilagensalat groß und total frisch, die Käsespätzle einwandfrei. Das Personal sehr nett. Die Preise passen zum sympatischen “Ambiente” (wenn man das hier so sagen kann): Übernachtung im Doppelzimmer pro Kopf 24,00€, Hefe 2,30€, Cola 1,30€, Käsespätzle 6,80€, SchniPoSa 9,20€ (Stand April 2009). Leider gab es am nächsten Tag keine frisch gemolkene Kuhmilch, dennoch ist das Frühstück in allem ok - auf jeden Fall ausreichend von der Menge her.

Nach dem Frühstück ging es wieder Richtung Wutaschlucht - ab dem Einstieg jedoch rechts über die Brücke in die Gauchachschlucht. Die Gauchschschlucht eignet sich wunderbar als Wanderstrecke nach einem anstrengenden 10 Stunden Wandertag. Höhenmeter sind nicht nennenswert, Schwieriegkeitsgrad hält sich in Grenzen. Man ist aber nahezu die ganze Zeit direkt am Fluss unterwegs und überquert diesen auf kleineren Brückchen von rechts nach links abwechselnd. Neben des “Gipfels” der Wutachschlucht, ist der Gauchachpart ein defintitives must have! Auch hier gibt es eine Einkehrmöglichkeit im Wanderheim Burgmühle. Leider war das Wanderheim bei unserem Besuch geschlossen.
Wutachschlucht
Auch auf dieser Strecke ist ein Verlaufen eigentlich ausgeschlossen, da man immer entlang der Schlucht unterwegs ist. Nach ca. 8km/250hm und 3 Stunden Weg, geht es über den Ausstieg der Gauchachschlucht nach Döggingen zum Bahnhof. Der Zug fährt stündlich auch an Wochenenden an Rötenbach vorbei bis nach Neustadt (Erwachsener 3,70€, Kind/Hund 1,85€). TitiseeVon dort aus ging es mit dem Bus der gleich im Anschluss nach Kappel (Der Bus war mit dem Zugticket kostenlos, der Busfahrer hat hier wohl ein Auge zugedrückt).

Wir ließen den Tag noch auf einem Zeltplatz am ausklingen und konnten strahlendes Sonnenwetter genießen. Leider gab es in der Nacht Minustemperaturen worauf unser Equipment nicht ausgelegt war. Der Abschluss war demnach bitter, bitter kalt…. :)

Tourenvorschläge (2 Tages Touren)

Königsweg

1. Tag ca. 8 Stunden incl. Pausen (relativ anspruchsvoll):  Döggingen - Gauchachschlucht - Wutachschlucht - Übernachtung Schattenmühle.
2. Tag ca. 3,5 Stunden incl. Pausen (relativ einfach) Schattenmühle - Wutachschlucht - Rötenbach Bahnhof.

Döggingen Bahnhof parken, Abtieg in Gauchachschlucht, dann Richtung Burgmühle laufen (Einkehrmöglichkeit) und weiter Richtung Wutachmühle (ca. 3 Std., 7km). Hier gibt es eine Einkehrmöglichkeit am Kiosk an der Straße neben der Mühle. Danach Richtung Schattenmühle laufen. Dies ist zugleich der schönste Part der Strecke mit vielen schönen Rastplätzen, zum Teil mit Grillmöglichkeit. Ankunft Schattenmühle, Übernachtung (ca. 5 Std., 12,5km, Gesamtstrecke ohne Pause ca. 8 Std., 19,5 km ).

Wutachschlucht

Am nächsten Tag an der Wutach weiter, an der Abzweigung Richtung Rötenbach laufen (nicht Richtung Lenzkirch/Kappel).

Ankunft Rötenbach nach ca. 3,5 Std. und 11km. Mit dem Zug zurück nach Döggingen zum Auto. Der Zug fährt stündlich (Preis pro Person 3,70€, Kind/Hund 1,85€, Stand April 2009)

Man Läuft die Strecke in “U-Form ab”. Start in Döggingen, durch die Wutachschlucht und hoch nach Rötenbach. Druch die sehr gute Beschilderung ist verlaufen so gut wie ausgeschlossen.

Günstige Variante

1. Tag ca. 23,5km und 8,5 Std. incl. Pausen: Rötenbach Bahnhof - Wutachschlucht - Schattenmühle - Wutachmühle - Ewattingen Zeltplatz (Übernachtung)

2. Tag ca. 8km und 3 Std. incl. Pausen: Ewattingen - Wutachmühle - Gauchachschlucht - Döggingen Bahnhof

Geparkt wird am Bahnhof in Rötenbach (kostenfrei) von dem man sich auf richtung Wutachschlucht und Wutachmühle macht. Die Schattenmühle nach ca. 11km und 3,5 Std. lädt hier für eine erste Rast ein. Wer noch ein bischen Power hat findet nach einer ca. einer weiteren Stunden sehr schöne idyllische Rastplätze in der Natur. Eine kräftige Stärkung wird empfohlen, da man das schwierigste und zugleich schönste Stück der Tour jetzt vor sich hat. Aber auch hier gibt es regelmäßig sehr schöne Rastmöglichkeiten. Nach 12,5km und ca. 5 Stunden kommt man an der Wutachmühle an. Hier gibt es einen Kiosk mit Verpflegung & Co. um energie für den Aufstieg nach Ewattingen zu sammeln. Genau gegenüber des Koisks muss man nach einer anständigen Tour auf 1,5 km ca. 150HM zurücklegen um nach Ewattingen zu kommen. In Ewattginen angekommen, die erste Straße rechts ab und die Straße durch laufen bis zum Zeltplatz auf der linken Seite.

Am nächsten Tag geht es den gleich Weg wieder zur Wutachschlucht, hier aber recht über die Brücke in die Gauchachschlucht. Eine sehr schöne Wanderstrecke die optimal nach den Strapazen vom vortag zu “bewältigen” ist. Auf einem nicht allzuschweren Wanderpfad mit nicht all zu vielen Höhenmetern ist man meist direkt an der Gauchach unterwegs. Auf dem Pfad immer Richtung Döggingen laufen (auch hier nicht zu verfehlen) bis man an den Ausstieg zu Döggingen und zum letztendlichen Ziel Bahnhof Döggingen gelangt. Mit dem Zug wieder zurück nach Rötenbach zum Auto. Der Zug fährt stündlich (Preis pro Person 3,70€, Kind/Hund 1,85€, Stand April 2009)

Unsere Variante: Für die die unbedingt die Haslachschlucht sehen wollen oder zwingend genau den Weg einschlagen wollen den wir bewandert haben :) )

1. Tag ca. 24km/705hm und 9,5 Std. incl. Pausen: Lenzkirch/Kappel parken - Einstieg in Wutachschlucht - Richung Schattenmühle - bis zur Wutachmühle. Von hier ab den Berg rechts hoch nach Ewattingen - Übernachtung im Gasthaus zum Hirschen.

2. Tag ca. 8km/250hm und 3 Std. incl. Pausen: Von Ewattingen wieder runter Richtung Wutaschlucht - rechts ab in die Gauchachschlucht bis nach Döggingen zum Bahnhof.

Der Beschreibungstext ist die Story am Anfang des Berichtes.

Linkliste:

Offizielle Wutachschlucht Homepage
Wanderbus Fahrplan
Wanderkarte Wutachschlucht
Schattenmühle Einkehr
Zeltplatz Ewattingen
Gasthaus zum Hirschen (Ewattingen)

EQ Test: Wanderschuh Hanwag GTX Banks

April 24th, 2009 Dave

Hanwag GTX Banks

Der Hanwag GTX Banks ist mein erster richtiger Wanderschuh, desw. kann ich hier keine Vergleichstests anstellen, sondern lediglich meine objektive Meinung zum Produkt abgeben.

Für einen Wanderschuh ist der Hanwag GTX Banks überraschend leicht. Bei Größe 43 (9) stellt er 683 Gramm pro Schuh auf die Wage (knapp die Hälfte wie z.B der Lowa Renegade GTX Mid). Als ich den Karton per Post von Bergzeit.de erhielt, habe ich kein Pärchen Wanderschuhe darin erwartet.

Die Leichtigkeit macht sich auch an den Füßen bemerkbar. Der Schuh lässt sich sehr angenehm tragen, man hat nie das Gehühl in einem stattlichen “Stiefel” zu wandern sondern ist eher leichtfüßig unterwegs.

Der Schuh fällt in die Kathegorie Meindl Typ A/B, weswegen man unterwegs einen gewissen Komfort genießen kann, da die Sohle nicht all zu hart ist. Wer verstärkt im Hochgebirge unterwegs ist, für den sollte dieser Schuh wohl nicht die erste Wahl sein. Auch bei Trekking Touren mit viel Gewicht, wird eher oft Meindl Typ C empfohlen. Nach einer 10 Stunden Tour mit ca. 15 Kilo Gewicht und entsprechenden Felsen- und Wurzelpfaden (Wutachschlucht) habe ich jedoch keine härtere Sohle vermisst. Man spürt zwar den ein oder anderen Stein an der Sohle, von Schmerzen jedoch keine Spur. Von der Griffigkeit her lief eigentlich auch alles Top. Wenn man allerdings bei entsprechenden Stellen speziell auf die Sohle achtet, kann man eine Verfomung der Sohle erkennen, die aufgrund des Untergrunds und des Gewichtes das man auf dem Rücken rumschleppt nachgibt. Hier könnte man sich je nach Tour und Gewicht doch eine festere Sohle vorstellen, vermisst habe ich diese jedoch definitiv nicht.

Durch die intenre Gore Tex Membran ist man auch vor nassen Trails vor nassen Füßen geschützt. Auch im Badenwannentest hat der GTX Banks einwandfrei bestanden - das Zewa war absolut trocken. Hanwag GTX Banks

Der Schuh hält auch sehr gut warm. Mehrstündige Touren bei Minusgraden haben mir keine kalten Füße bescheert. Ein anständiges paar Socken selbstverständlich vorausgesetzt.

Eine gute Belüftung wird unter anderem durch das AIR PULSE System gesichert, bei dem durch die Gehbewegung Luft nach außen dringen kann. Überhitzte oder schwitzige Füße hatte ich bei meinen letzten Touren kein einziges mal.

Der Schuh wird sich auf der anderen Seite diesen Sommer in den USA gewissen Hitzesituationen bei mehrstüdigen evtl. mehrtägigen Trails zusätzlich beweisen müssen. Der Erfahrungsbericht wird dann entsprechend aktualisiert.

Für Hochtouren im Geröll fehlt ein Geröllschutz, Meindl Typ A/B ist auch nicht (bedingt) steigeisenfest (ab Typ C). Das macht den Schuh zwar nicht zum Alpinen Wanderschuh - dafür ist er aber auch nicht gedacht. Er findet sein Einsatzgebiet im Mittelgebirge und in diversen gemäßigteren Touren im unteren Hochgebirge - er kann demnach überall eingesetzt werden für alles was nicht extrem ist - hierbei demnach auch für den Waldwanderweg zuhause angenehm zu tragen ist.

Ich habe übrigens einen sehr breiten Fuß, wewswegen z.B. ein Wanderschuh von Scarpa für mich nicht in Frage kommt, da diese wohl vergleichbar schmal ausfallen. Mein breiter Fuß passt optimal in den Hanwag und hat sich diesem auch sehr gut angepasst.

Hanwag GTX Banks

Den Schuh gibt es auch in der “Lady Version” und in vielen verschiedenen Farben, siehe www.hanwag.de

Fazit: Durch sein geringes Gewicht und der nicht zu harten Sohle, fühlt sich der Hanwag GTX Bank nicht nur im Mittelgebirge wohl, sondern kann auch gerne als Freizeitschuh z.B. für einen Gassigang mit dem Hund getragen werden. Das macht ihn zu einem Allrounder für alles unter der Vegetationsgrenze. Für Freizeit- und Wanderbegeisterte ein optimaler Schuh. Für anspruchsvollere Hochtouren werden dann Meindl Typ C Boots aus dem Schrank geholt.

Weitere allgemeinen Tipps und Infos zu Wanderschuhen findet ihr in meiner Wanderschuh FAQ auf diesem Blog.

Project MTB Tag 4: Mein erstes handmade MTB

April 23rd, 2009 Dave

MTB Bau

Es fährt!!!! Es fährt!!!! 2 Kettennieter und Seitenschneider später, läuft das Rad endlich :) Herrlich :)

Das Verbauen der SRAM Schaltung war einfach als Gedacht, eingestellt war sie auch schnell. Ein wenig knifflig war der Wurf, der in der richtigen Position sitzen muss, dass das ganze funktioniert. Hat dann eben einige Versuche benötigt bis das gesessen hat. Hierfür gibt es wohl auch eine Führungsschiene die für das korrekte Ausrichten des Wurfes gedacht ist. Kannte ich noch nicht… …schaue ich mir fürs nächste mal an :)

Die Hinterbremse war dank Entlüftungsschraube der Juicy recht einfach einzustellen. Die Vordere hat gleich von Anfang an gesessen.

Mein persönliches Fazit: Mal abgesehen davon, dass man für die Einzelteile im Vergleich zu einem Komplettbike einges hinzublättern hat, denkt man anfangs nicht an das Werkzeug das man für den Zusammenbau benötigt. Stress wurde bei dem Bikebau eigentlich zum Großteil nur durch mangelhaftes Werkzeuig produziert. MTB Bau 2 Kettennieter haben das zeitliche gesegnet (danke BBB für ein durchdachtes und qualitativ gutes Tool, Test siehe hier) und das ich die Mäntel der Züge nur mit einem 18,00€ Seitenschneider durch bekomme, habe ich auch nicht erwartet. Sehr gutes Werkzeug ist einfach ein must have für ein “entspanntes” Basteln. Lieber gleich ein paar Euro mehr ausgeben, anstatt sich dann über blutende Hände oder ramponierte Zubehör aufzuregen.

Jetzt muss ich nur noch das nicht zu lokalisierende Geräusch aus dem Bike bekommen, dann kann ich das Kapitel abhaken :)

EQ Test: BBB Kettennieter BTL-05 NAUTILUS II

April 23rd, 2009 Dave

BBB Nautilus II
- 96 Gramm leicht
- Kompakte Maße
- Preis ca. 15,00€

Nachdem ich 2 5,00€ Kettennieter an 2 Ketten zerstört habe, war ich entnervt kurz davor in den Laden zu rennen und mir einen Rohloff Revolver zuzulegen. Nach 5 Minuten waren die schmerzenden Hände und die erste Aufregung wieder etwas runtergeschraubt und ich kam wieder zu vollem Bewusstsein :D

Rohloff Revolver ist zwar der Benz unter den Kettennietern, aber einen 3 stelliger Betrag für einen Kettennieter musste nicht unbedingt sein.

5,00€ Kettennieter kann man sich gut und gerne sparen, das habe ich jetzt verstanden. Zu tief in die Tasche greifen wollte ich jedoch auch nicht. Beim Händler um die Ecke habe ich mir demnach nach Händlerempfehlung den BBB Kettennieter BTL-05 NAUTILUS II für knapp 15,00€ zugelegt.

Ein Unterschied wie Tag und Nacht. Klein, leicht, handlich und stabil. Beim ersten 5,00€ Nieter ist mir der nicht auswechselbare PIN gebrochen, beim zweiten Nieter hat sich die Kettenführung bei den ersten Versuchen verbogen. BBB Nautilus II

Das Arbeiten mit dem BBB Kettennieter gleicht in diesem Vergleich eher einer Entspannung. Obwohl der Griff recht klein ist und man nicht mit all zu viel Hebelwirkung arbeiten kann, hat er bei beiden Ketten einwandfrei funktioniert. Der Pin blieb einwandfrei gerade, von verbiegen oder quetschen keine Spur - perfekt.

Der PIN ist bei dem Nieter auswechselbar, ein Ersatzpin ist direkt am Nieter angeschraubt, d.h. ihr habt immer einen Ersatzpin dabei. Leider gibt es diesen Ersatzpin nach meinen Recherchen nicht einzeln zu bestellen. BBB direkt wollte mir auch nach mehrmaligen telefonischen Nachfragen keine Info dazu nennen (weiß auch nicht wo hier das Problem lag - schlechter Kundenservice) und verwies mich auf meinen Fachhändler. Laut meinem Bike Shop vor Ort ist dieses Teil nicht lieferbar. Im Internet findet man auch keine Ersatzpins zum Nachbestellen - schade! Dann hat man beim NAUTILUS II immerhin die Möglichkeit sich nach 2 gebrochenen Pins zu verabschieden und nicht schon beim ersten wie bei den 5,00€ Niete(r)n.
BBB Nautilus II
Der Nieter hat ungefähr die kompatke Größe einer Handfläche und findet mit einem Gewicht von 96 Gramm in jedem Bikerrucksack platz. Über dem Griff hat man die Möglichkeit einen fest sitzenden PIN zu lösen, einfach in das Loch drücken und drehen - praktisch. Die Kette kann mit der linken Schraube entsprechend fixiert werden, welche sich auch komplett herausdrehen lässt. Der Nautilus II ist demnach komplett zerlegbar - leider gibt es die einzelnen Teile aber nicht seperat zu bestellen.

Für mich ein einwandfreier durchdachter Kettennieter, für zuhause und unterwegs.

Neues Gästebuch online

April 15th, 2009 Dave

Das Gästebuch ist jetzt vollständig in den Blog integriert. Durch verbesserte Antispammöglichkeiten erhoffe ich mir neben dem besseren Handling auch weniger Spamattacken.

Ihr findet das Gästebuch nicht mehr über die Linkliste, sondern unter den Seiten in diesem Blog, oder über diesen Link.

Als integrierte Seite weitaus sinnvoller, wie über einen externen Link.

Freue mich natürlich wie immer über jeden Gästebucheintrag :)

Grüße Dave

Gipfelstürmer: Mit dem Mountainbike über die Alpen

April 7th, 2009 Dave

Mal wieder was für´s Auge, und dann auch noch mit Premiere in Karlsruhe am 17. April um 21:00 Uhr in der Schauburg :)

“Gipfelstürmer” erzählt die Geschichte zweier Mountainbike-Teams, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Das eine besteht aus zwei abenteuerlustigen Amateur-Fahrern, die ihren Traum verfolgen, zum ersten Mal in ihrem Leben mit dem Fahrrad die Alpen zu überqueren. Das andere besteht aus zwei rundum betreuten Profi-Fahrern, die zu den Top-Favoriten auf den Sieg zählen.

Ein Pflichttermin für Fahrer mit dem gleichen Traum oder Banf Fans die gerne auch mal einen puren MTB Film anschauen möchten.

Ich bin dabei :)

Quelle, Link und weitere Infos

22.03.09 9km/470hm/3 Std. Rundwanderung bei Schindhard/Alt Dahn

April 3rd, 2009 Dave

Dahn Wanderung GPS-Track

Die Gegen um Dahn eignet sich sehr gut fürs Sightseeing, zum Mountainbiken oder Klettern und natürlich zum Wandern. Die Umgebung bietet allerlei Sehenswertes wie Burgen, Ruinen, Felsen, etc.

Parken kann man sehr gut am Sportplatz in Schindhardt, kurz vor Dahn. Von der Hauptstraße aus, ist der Sportplatz ausgeschildert, zu verfahren gibt es in diesem kleinen Dorf wirklich keine Gelegenheit :)

Von dort aus führt ein gut ausgeschildert Rundwanderweg (Felslandblick) durch den anliegenden Wald, vorbei an einigen Dahn WanderungKlettergelegenheiten, schönen Ausblicken und herrliche Stellen die zum Verweilen einladen. Die Wege sind hier oben zwar sehr “motiviert” mit verschiedenen Wegnummern ausgeschildert etc., aber irgendwie doch schwierig nachvollziehbar das Wegesystem.

Von einer schönen Stelle aus haben wir die Ruine Alt Dahn erblickt, die wir an diesem Tag noch unbedingt sehen wollten. Eine Wandergruppe gab uns einen Richtungstipp, nach dem wir dann auch serh schnell auf den richtigen Pfad fanden.

Von Schindhard bis zur Ruine Altdahn ist es keine halbe Stunde (Beschilderung gibt 45 Minuten an) und der Weg lohnt sich sehr. Eine beeindruckende Ruine die man komplett besichtigen kann und bei der man von einigen Türmen eine sehr schöne Aussicht genießen kann.
Dahn Wanderung
In und um Dahn gibt es sehr viele Felsen und Ruinen zu besichtigen. Wer von weit her kommt, für den lohnt es sich vielleicht sogar ein mal zu übernachten und sich 2 Tage die Gegend anzuschauen.

Project MTB Tag 3: Mein erstes handmade MTB

März 27th, 2009 Dave

MTB Bau

Dank extremen Regenwetters, kam ich wieder nicht zur Probefahrt. Aber fahrbar ist es endlich. Schaltung und Grip Shift montiert, Kette angelegt, Pedale angebracht.

Leider habe ich keine Züge da gehabt um mich an die Schaltung zu machen.

Ansonsten geben mir die Scheibenbremsen Rätsel auf. Die Backen sind bereits voll am Bremssattel (also kein Platz mehr zwischen Back und Sattel) und die Scheibe passt dennoch nur extrem kanpp rein - sprich es schleift extrem. Keine Ahnung wie die noch weiter auseinander gehen sollen. Die Anleitung ist hier auch nicht des Rätsels Lösung.

Nach der Schaltung werden die Bremsen noch die letzte Hürde sein. Ich hoffe ich finde über Recherchen zum Ziel und das Teil rollt nächste Woche. MTB Bau

Schwarze Pedale runden das Bike dann noch ab - die alten Treter sind jetzt erstmal ne Notlösung.

Grüße Dave

Banff Mountain Film Festival World Tour 2009

März 17th, 2009 Dave

Zum Auftakt ins Outdoorjahr 2009 gibts wieder ein paar Inspirationen :)

Die Festival World Tour findet natürlich auch wieder 2009 statt. Auf dem Programm steht unter anderem BASE-Jumping-Doku, eine Kajaktour, eine Kletterdoku und einen Mountainbikefilm.

In Karlsruhe sind wir am 23.03.2009 mal wieder in der Schauburg mit am Start. Wann ihr an der Reihe seid, findet ihr hinter diesem Link

Den Trailer zur Filmtour könnt ihr euch wie immer gleich hier im Blog anschaun. Viel Spass :)